Saitek Galileo

aus Schachcomputer.info Wiki, der freien Schachcomputer-Wissensdatenbank
Wechseln zu: Navigation, Suche
Saitek Galileo
Hersteller Saitek Jahr: 1988
Elo 1514 Preis 798 DM (400 €)
Programmierer Julio Kaplan, Barnes, Craig BT-2450
Prozessor 6301Y BT-2630
Takt 3 MHz (12 MHz Quarz) Colditz
RAM 8,25 KB Display -
ROM 32 KB Verwandt SciSys Turbo S-24K, Leonardo
Bibliothek 5.000 Halbzüge Zugeingabe Magnetsensoren
Zugausgabe 16 Rand-LEDs
Module Sparc, Brute Force, Analyst, Maestro
Spielstufen 32
Maße 52 x 52 x 5,4 cm
Stromversorgung Batterie = 4 x C, Netz = 9V / 300 mA
Sonstiges
Durch offene Systemarchitektur (OSA) Anschluss an PC möglich: OSA for Arena oder (INCHECK). Durch zusätzliche Module lässt sich die Spielstärke auf ca. 2200 Elo erhöhen.



Level Infobox
30 Sek / Zug 30 Min / Partie 60 Sek / Zug 60 Min / Partie Turnier Analyse
a5 c5 a6 c6 b2 b7
Galileo.jpg


Infos
Das Galileobrett, ist wie auch schon der Leonardo bzw. Renaissance, vergleichbar mit der modularen Serie von Hegener & Glaser (Mephisto). Im Vergleich zu den seelenlosen Mephistobrettern, handelt es sich bei der Modularen Serie von Saitek, um vollwertige Schachcomputer, d.h. in den verschiedenen Brettern ist bereits ein Grundprogramm enthalten.

Der Galileo besitzt ein großes modulares Edelholzbrett, daß dem des Renaissance sehr nahe kommt. Beim Galileo fehlen allerdings das LCD-Display und das kleine Kontroll LCD-Schachbrett. Die Züge werden mittels 16 Rand-LEDS angezeigt. Da seine empfindlichen Magnetsensoren (Blitzbrett) auch nicht ganz sauber ausgeführte Figurenbewegungen registrieren, ist er aus technischer Sicht vorzüglich für Blitz- und Schnellpartien geeignet. Doch das eingebaute Schachprogramm des Galileo (SciSys Turbo S-24K) steht leider im krassen Gegensatz zur fantastischen Ausstattung und besitzt eine für seine Preisklasse völlig unzumutbare Spielstärke. Glücklicherweise kann er wegen der modularen Erweiterungsmöglichkeit problemlos aufgerüstet werden.


Verpackung
Beiwerk