Saitek Leonardo

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Saitek Leonardo
Hersteller Saitek Jahr: 1986
Elo 1514 Preis 799 DM (400 €)
Programmierer Julio Kaplan BT-2450
Prozessor 6301Y BT-2630
Takt 12 MHz Colditz
RAM 8,25 KB Display -
ROM 24 KB Verwandt SciSys Turbo S-24K, SciSys Turbo 16K
Bibliothek 5.000 Halbzüge Zugeingabe Magnetsensoren
Zugausgabe 16 Rand-LEDs
Module Brute Force, Analyst, Maestro
Spielstufen 32
Maße 52 x 52 x 5,4 cm
Stromversorgung Batterie = 4 x C, Netz = 9V / 300 mA
Sonstiges Durch offene Systemarchitektur (OSA) Anschluss an PC möglich (INCHECK). Durch zusätzliche Module lässt sich die Spielstärke auf ca. 2000 Elo erhöhen.
Level Infobox
30 Sek. / pro Zug Level:  a5
30 Min. / pro Zug Level:  c5
60 Sek. / pro Zug Level:  a6
60 Min. / pro Zug Level:  c6
Turnier Level:  b2
Analyse Level:  b7
Infos
Das Leonardobrett, ist wie auch schon der Galileo bzw. Renaissance, vergleichbar mit der modularen Serie von Hegener & Glaser (Mephisto). Im Vergleich zu den seelenlosen Mephistobrettern, handelt es sich bei der Modularen Serie von Saitek, um vollwertige Schachcomputer, d.h. in den verschiedenen Brettern ist bereits ein Grundprogramm enthalten.

Der Leonardo besitzt ein großes modulares Edelholzbrett, daß dem des Galileo sehr nahe kommt. Ausstattung, Bedienung und technische Merkmale entsprechen weitgehend dem Nachfolgemodell Galileo. Kleinere Unterschiede u.a. im Betriebssystem und Datenbus, verhindern das Kombinieren mit dem Sparc Modul.

Da seine empfindlichen Magnetsensoren (Blitzbrett) auch nicht ganz sauber ausgeführte Figurenbewegungen registrieren, ist er aus technischer Sicht vorzüglich für Blitz- und Schnellpartien geeignet. Doch das eingebaute Schachprogramm des Leonardo steht leider im krassen Gegensatz zur fantastischen Ausstattung und besitzt eine für seine Preisklasse völlig unzumutbare Spielstärke. Glücklicherweise kann er wegen der modularen Erweiterungsmöglichkeit problemlos aufgerüstet werden.

Persönliche Werkzeuge