Fidelity Champion Sensory Chess Challenger

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Fidelity Champion Sensory Chess Challenger
FidelityCCC.jpg
Hersteller Fidelity
Markteinführung 1981
Preis 1200 DM (600 €)
Prozessor 6502
Prozessortyp 8 Bit
Takt 1.95 MHz
RAM 3 KB
ROM Program = 28 KB, Speech = 4 or 8 KB
Bibliothek ~3.500 Halbzüge
Programmierer Spracklen, Dan & Spracklen, Kathe
Elo 1572
Rechentiefe
BT-2450
BT-2630
Colditz
Verwandt Fidelity Sensory 9
Zugeingabe Drucksensoren
Zugausgabe 64 Feld-LEDs
Display 4-stellige 7-Segment LED
Stromversorgung Transformator (AC/AC): 8.5V/1.5A
Spielstufen 8 x Durchschnittszeit, Analyse sowie programmierbare Stufen und Mattsuche
Maße 33 x 29 x 9
Sonstiges
Sprachausgabe mit Synthesizerstimme, 64 Meisterpartien, Druckeranschluss
Level Info
Bedenkzeit Level
30 Sek. / Zug 2
30 Min. / Partie ja
60 Sek. / Zug 3
60 Min. / Partie ja
Turnier 6
Analyse H


Der erste Weltmeister der 1. WMCCC in London aus dem Jahr 1980. Der Schachcomputer ist optisch ansprechend und durch das Sensorbrett sehr einfach zu bedienen. Durch das sog. Permanent Brain nutzt der Computer erstmals auch die Bedenkzeit des Gegners zur Zugberechnung. Für den hiesigen Markt erfolgte die Sprachausgabe mit deutscher Synthesizerstimme. Als Zubehör konnte ein Drucker, zum Protokollieren der Partie, angeschlossen werden. Der Vorgänger Fidelity Chess Challenger Sensory Voice hatte noch ein Programm von Ron Nelson.

Das Gerät enthält einige Schachaufgaben und wird daher wird im Artikel "Schachtrainer" etwas genauer betrachtet und mit anderen Geräten verglichen.
Aus diesem Artikel hier das Kapitel "Fidelity Champion Sensory Chess Challenger (1981)":

Der Dinosaurier im Teilnehmerfeld und gleichzeitig ein Pionier für die wesentlich später entdeckten Einsatzgebiete von Schachcomputern als Schachlehrer. Zusammen mit seinem optisch (bis auf den Champion Schriftzug) identischen Bruder CC Sensory Voice aus dem Jahr 1980, war der CC Sensory Champion der erste Schachcomputer mit programmierten Schachaufgaben. In beiden Modellen sind 64 Partien von Schachgroßmeistern abgespeichert, deren Züge man beim Nachspielen erraten soll. Außerdem können 64 Eröffnungslinien direkt über das Spielfeld zum Training ausgewählt werden. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Fidelity Schachcomputer aus dieser Zeit ist die blecherne, digitalisierte Ansage der Schachzüge und die Ausstattung mit 64 Feld LEDs bei einem Drucksensorbrett. Erst Jahre später wurden diese Innovationen in anderen Schachcomputern wieder aufgegriffen.

Fazit: Der „Champion“ lebt natürlich von seinem nostalgischen Charme und dient hier lediglich als Reminiszenz an die frühe Ära der Schachcomputer. Dadurch entzieht er sich meiner Meinung nach jeder Bewertung, weil man ihn nicht mit den aktuelleren Geräten vergleichen kann.