Krypton Comet: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Programm von [[Gyula Horvath]], auch Autor des PC-Programms ''Pandix'' (Amateurweltmeister 1987), spielt ein positionell geprägtes und zurückhaltendes Schach. Oft werden vorteilhafte Stellungen erreicht, die aber aufgrund der deutlichen taktischen Schwächen nicht verwertet werden, dies spiegelt sich auch in den Ergebnissen im [[Schachcomputer Testreport]] wieder. Der kleine Computer bietet alle üblichen Funktionen wie Stellungseingabe, Spielstandsspeicher, Zugrücknahmen (bis 16 Halbzüge)löst bis zu Matt in 6, leider bietet das Display keine Info zur Rechentiefe. Die verschiedenen Spielstile sind eher in den Bereich Spielerei einzuordnen und haben eine Abschwächung der Spielstärke zur Folge. Die veränderbaren Bewertungskriterien wie z. B. ''Bauernstrukturen um den König'' oder ''Aggresives Spiel von Weiss'' sind ein interessantes Studienobjekt, aber schwer zu verstehen. Zusammengefasst ein netter, kleiner Schachcomputer mit interessanter Spielweise und allen wichtigen Features.
 
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Aktuelle Version vom 20. Mai 2020, 15:16 Uhr

Krypton Comet
Hersteller Krypton Jahr: 1994
Elo 1786 Preis
Programmierer Horvath, Gyula BT-2450
Prozessor H8 BT-2630
Prozessortyp 8 Bit Singlechip Colditz
Takt 10 MHz (20 Mhz Quarz) Rechentiefe 12 Halbzüge
RAM 1 KB Display 5-stellige 7-Segment Anzeige
ROM 32 KB Zugeingabe Drucksensoren
Bibliothek 5.300 Halbzüge Zugausgabe 5-stellige 7-Segment Anzeige, 16 Rand LEDs
Spielstufen 100
Maße 18 x 12,5 x 3,5cm
Stromversorgung   Batterie = 4 x AAA
Verwandt Krypton Challenge, Krypton Regency
Sonstiges
Rollanzeige von Zeit, 3 HZ Hauptvariante und Bewertung, 9 Spielstile von ganz vorsichtig bis sehr aggresiv, veränderbare Bewertungsfunktion, "What if?" Funktion



Level Infobox
30 Sek / Zug 30 Min / Partie 60 Sek / Zug 60 Min / Partie Turnier Analyse
53 79 58 85 92 94
KryptonComet1.jpg


Infos
Knopfen und Display

Das Programm von Gyula Horvath, auch Autor des PC-Programms Pandix (Amateurweltmeister 1987), spielt ein positionell geprägtes und zurückhaltendes Schach. Oft werden vorteilhafte Stellungen erreicht, die aber aufgrund der deutlichen taktischen Schwächen nicht verwertet werden, dies spiegelt sich auch in den Ergebnissen im Schachcomputer Testreport wieder. Der kleine Computer bietet alle üblichen Funktionen wie Stellungseingabe, Spielstandsspeicher, Zugrücknahmen (bis 16 Halbzüge)löst bis zu Matt in 6, leider bietet das Display keine Info zur Rechentiefe. Die verschiedenen Spielstile sind eher in den Bereich Spielerei einzuordnen und haben eine Abschwächung der Spielstärke zur Folge. Die veränderbaren Bewertungskriterien wie z. B. Bauernstrukturen um den König oder Aggresives Spiel von Weiss sind ein interessantes Studienobjekt, aber schwer zu verstehen. Zusammengefasst ein netter, kleiner Schachcomputer mit interessanter Spielweise und allen wichtigen Features.