Leonhart

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Leonhart ist der Arbeitsname für ein Programm, das beliebige PC-Schachprogramme als serielles Modul in die Open System Architecture von Saitek einbindet. Das sind die Computer Leonardo, Galileo und Renaissance. Ziel ist es alle Funktionen des originalen Brettcomputers zu erhalten und die zumeist schwache Spielstärke dieser Computerreihe zu erhöhen. Dies geht über das reine Übermitteln von Zügen zwischen Brett und Schachprogramm hinaus.

Features:

  • Spielt mit Schwarz und Weiß
  • Es können Züge zurückgenommen werden (Takeback)
  • Es können Positionen eingegeben werden und gespielt werden.
  • Die Spielstärke kann über das Brett eingeben werden. Aktuell sind die Stufen vom Grundmodul übernommen.
  • Die Display Info Area wird bedient:
  1. Es wird die aktuelle Hauptvariante des Schachprogramms über das Brett angezeigt.
  2. Die Positionsbewertung wird angezeigt. Als LED links vom Brett (Leonardo) und im Display z.B. Analyst Modul
  3. Die Berechnungstiefe wird angezeigt. Beim Leonardo über den Figuren-LED und im Display z.B. Analyst Modul
  • Aktuell wird das Schachprogram Spike 1.2 Turin verwendet.


Bekannt Fehler und fehlende Funktionen:

  • Die Analysestufen funktionieren nicht.
  • Gelegentlich kommt es vor dass ein OSA-Event verloren geht und es dadurch zu Verzögerungen bei der Übermittlung von Zügen kommt
  • Das Schachprogramm ist aktuell noch nicht konfigurierbar.
  • Gespeicherte Eröffnungsbücher werden nicht verwendet.
  • Die Uhren werden momentan nicht beachtet z.B. bei Zugrücknahmen
  • Die Wiederaufnahme des Spiels funktioniert nicht korrekt wenn der Computer am Zug war als die Partie gestoppt wurde.
  • Das Spielende wird nicht vernünftig angezeigt:
  1. Die Anzeige von Matt funktioniert nicht.
  2. Wenn der Computer aufgibt, wird dies nicht signalisiert.
  3. Die Sounduntermalung fehlt teilweise. 


Der weitere Entwicklungsplan

Zuerst einmal sollen die bekannten Fehler behoben werden und fehlenden Funktionen eingebaut werden. Im Forum hier wurden einige recht interessante

Erweiterungen und Funktionen diskutiert.

  • Das Implementieren eines interaktiven Analysemodus. Sprich man spielt die Züge beliebig vor undn zurück und bekommt die jeweilig Bewertung am Brett angezeigt.
  • Eine Hardware Erweiterung die als Mini-PC im Gehäuse des Bretts eingebaut werden soll und das PC-Schachprogramm von dort aus betreiben soll.  Zur Konfiguration könnten entweder bewegliche Flash-Medien zum Einsatz kommen oder über eine tcp/ip Fernsteuerung.

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