Saitek GK 2100: Unterschied zwischen den Versionen

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| Spielstufen = 64 / 16 Normal- und Trainigsstufen, 8 Turnier-, Schnellschach- und  Mattsuchstufen, 7 Spass- und 1 Analysestufe   
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| Maße = 42 x 28 x 3,7 cm (Spielfläche 20 x 20 cm, Königshöhe 5 cm)
| Maße = 42 x 28 x 3,7 cm (Spielfläche 20 x 20 cm, Königshöhe 5 cm)
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| Sonstiges = Art.-Nr.: 273
'''Ausstattung (u.a.):'''<br />
* 3 Bibilotheken
* löst Matt in 8 Zügen<br />
* Unterverwandlungen möglich<br />
* Anzeige der Hauptvariante (max. 6 Halbzüge)<br />
* Stellungsbewertung<br />
* Zugvorschlag<br />
* 4-Zeiten-Schachuhr<br />
* Anzahl berechneter Stellungen<br />
* Stellungskontrolle, -eingabe und -veränderung<br />
* Abschaltautomatik<br />
* Rücknahme bis zu 50 Zügen<br />
* Speicherung der aktuellen Partie<br />
* Schiedsrichterfunktion im "Spieler - Spieler Modus"
| 30 Sekunden = A8
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| Turnier = C5
| Turnier = C5
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| Infos = Das flache, in dezentem Schwarz gestylte Tischgerät hat die Maße 42 x 28 x 3,7 cm und sieht optisch sehr gut aus. Natürlich entscheidet bei einem Schachcomputer nicht nur das Aussehen, auch die Ausstattung und Spielstärke müssen stimmen. In diesen Bereichen kann der GK2100 seinem potentiellen Besitzer eine ganze Menge bieten.
| Infos =  
Das 32 KByte große Schachprogramm des GK2100 stammt von dem erfolgreichen Programmierer Frans Morsch. der mit seiner bekanntesten Kreation, dem PC-Programm Fritz, in Hong Kong (s.h. WCCC 1995) den absoluten Weltmeistertitel erringen konnte. Angetrieben wird das Programm von einem schnellen mit 10 MHz getakteten H8-Prozessor von Hitachi, dessen kleiner Befehlssatz eine sehr schnelle Abarbeitung der Schachalgorithmen zulässt und als weiteren Pluspunkt einen sehr geringen Energieverbrauch aufweist. Das Spielverhalten weist die hinreichend bekannten Qualitäten aller Morsch-Programme auf.
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Der GK 2100 wurde 1993 von Saitek herausgegeben und enthielt ein Programm von Frans Morsch, ausgeführt auf einem 8-Bit H8-Prozessor mit 32 KB ROM und 1 KB RAM. Er war der Nachfolger des [[Saitek GK 2000]].  


Neben guten taktischen Fähigkeiten gefällt das aktive Mittelspiel des Schachcomputers.  
Das flache, in dezentem Schwarz gestylte Tischgerät hat die Maße 42 x 28 x 3,7 cm und sieht optisch sehr gut aus. Natürlich entscheidet bei einem Schachcomputer nicht nur das Aussehen, auch die Ausstattung und Spielstärke müssen stimmen. In diesen Bereichen kann der GK2100 seinem potentiellen Besitzer eine ganze Menge bieten.
In der Eröffnungsphase kann der GK2100 auf eine Eröffnungsbibliothek mit ~ 30.000 Halbzügen zugreifen. Das Buch ist in eine Turnier- und Zufallsbibliothek unterteilt.
Das 32 KByte große Schachprogramm des GK2100 stammt von dem erfolgreichen Programmierer Frans Morsch. der mit seiner bekanntesten Kreation, dem PC-Programm [[Fritz]], in Hong Kong (s.h. WCCC 1995) den absoluten Weltmeistertitel erringen konnte. Angetrieben wird das Programm von einem schnellen mit 10 MHz getakteten H8-Prozessor von Hitachi, dessen kleiner Befehlssatz eine sehr schnelle Abarbeitung der Schachalgorithmen zulässt und als weiteren Pluspunkt einen sehr geringen Energieverbrauch aufweist. Das Spielverhalten weist die hinreichend bekannten Qualitäten aller Morsch-Programme auf.
 
Neben guten taktischen Fähigkeiten gefällt das aktive Mittelspiel des Schachcomputers. In der Eröffnungsphase kann der GK2100 auf eine Eröffnungsbibliothek mit ~ 30.000 Halbzügen zugreifen. Das Buch ist in eine Turnier- und Zufallsbibliothek unterteilt.
Leider fällt das Endspielverhalten des GK2100 gegenüber den guten Leistungen in Eröffnung und Mittelspiel deutlich ab, leider eine bekannte Schwachstelle in allen Morsch-Schachcomputerprogrammen.  
Leider fällt das Endspielverhalten des GK2100 gegenüber den guten Leistungen in Eröffnung und Mittelspiel deutlich ab, leider eine bekannte Schwachstelle in allen Morsch-Schachcomputerprogrammen.  


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Der GK2100 stellte eine gelungene Kombination aus Spielstärke, guter Ausstattung und günstigem Preis dar. Der Schachcomputer eignet sich für eine weite Zielgruppe, die sich vom Einsteiger bis zum guten Vereinsspieler erstreckt.
Der GK2100 stellte eine gelungene Kombination aus Spielstärke, guter Ausstattung und günstigem Preis dar. Der Schachcomputer eignet sich für eine weite Zielgruppe, die sich vom Einsteiger bis zum guten Vereinsspieler erstreckt.
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=== Ausstattung ===
 
* 3 Bibilotheken
* löst Matt in 8 Zügen
* Unterverwandlungen möglich
* Anzeige der Hauptvariante (max. 6 Halbzüge)
* Stellungsbewertung
* Zugvorschlag
* 4-Zeiten-Schachuhr
* Anzahl berechneter Stellungen
* Stellungskontrolle, -eingabe und -veränderung
* Abschaltautomatik
* Rücknahme bis zu 50 Zügen
* Speicherung der aktuellen Partie
* Schiedsrichterfunktion im "Spieler - Spieler Modus"
 
=== Level-Übersicht ===
 
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== Weblinks ==
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* [http://www.schaakcomputers.nl/hein_veldhuis/database/files/08-1993%20%5BA-1210%5D%20Saitek%20-%20Kasparov%20GK%202100.pdf Saitek - Kasparov GK 2100] aus der [http://www.schaakcomputers.nl/hein_veldhuis/database/ Datenbank von Hein Veldhuis]


[[Kategorie:Schachcomputer]]
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[[Kategorie:Saitek]]
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[[Kategorie:H8]]
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Aktuelle Version vom 14. Januar 2024, 17:17 Uhr

Saitek GK 2100
Hersteller Saitek
Markteinführung 1993
CElo 2021
Programmierer Morsch, Frans
Prozessor H8/325
Prozessortyp 8 Bit Singlechip
Takt 10 MHz (20 MHz Quarz)
RAM 1 KB
ROM 32 KB
Bibliothek 30.000 Halbzüge
Einführungspreis 399 DM
Rechentiefe 32 Halbzüge
BT-2450 2012
BT-2630
Colditz
Verwandt s.h. Morsch, Frans
Zugeingabe Drucksensoren
Zugausgabe 16 Rand LEDs
Display 5-stellige 7-Segment Anzeige
Stromversorgung 6x Babyzellen (Typ C), 9V 300 mA (Plus innen)
Spielstufen 64 / 16 Normal- und Trainigsstufen, 8 Turnier-, Schnellschach- und Mattsuchstufen, 7 Spass- und 1 Analysestufe
Maße 42 x 28 x 3,7 cm (Spielfläche 20 x 20 cm, Königshöhe 5 cm)
Sonstiges
Art.-Nr.: 273

Der GK 2100 wurde 1993 von Saitek herausgegeben und enthielt ein Programm von Frans Morsch, ausgeführt auf einem 8-Bit H8-Prozessor mit 32 KB ROM und 1 KB RAM. Er war der Nachfolger des Saitek GK 2000.

Das flache, in dezentem Schwarz gestylte Tischgerät hat die Maße 42 x 28 x 3,7 cm und sieht optisch sehr gut aus. Natürlich entscheidet bei einem Schachcomputer nicht nur das Aussehen, auch die Ausstattung und Spielstärke müssen stimmen. In diesen Bereichen kann der GK2100 seinem potentiellen Besitzer eine ganze Menge bieten. Das 32 KByte große Schachprogramm des GK2100 stammt von dem erfolgreichen Programmierer Frans Morsch. der mit seiner bekanntesten Kreation, dem PC-Programm Fritz, in Hong Kong (s.h. WCCC 1995) den absoluten Weltmeistertitel erringen konnte. Angetrieben wird das Programm von einem schnellen mit 10 MHz getakteten H8-Prozessor von Hitachi, dessen kleiner Befehlssatz eine sehr schnelle Abarbeitung der Schachalgorithmen zulässt und als weiteren Pluspunkt einen sehr geringen Energieverbrauch aufweist. Das Spielverhalten weist die hinreichend bekannten Qualitäten aller Morsch-Programme auf.

Neben guten taktischen Fähigkeiten gefällt das aktive Mittelspiel des Schachcomputers. In der Eröffnungsphase kann der GK2100 auf eine Eröffnungsbibliothek mit ~ 30.000 Halbzügen zugreifen. Das Buch ist in eine Turnier- und Zufallsbibliothek unterteilt. Leider fällt das Endspielverhalten des GK2100 gegenüber den guten Leistungen in Eröffnung und Mittelspiel deutlich ab, leider eine bekannte Schwachstelle in allen Morsch-Schachcomputerprogrammen.

Die Ausstattung des GK2100 braucht sich hinter den guten Spieleigenschaften nicht zu verstecken. Die Zugeingabe erfolgt über ein leicht ansprechendes Drucksensorbrett. Die Figuren haben im Verhältnis zu den Spielfeldern eine passende Größe und ermöglichen eine gute Übersicht. Über eine 5-stellige LCD-Anzeige können zahlreiche Informationen, wie z.B. Stellungsbewertung, Hauptvariante. Rechentiefe oder Zugvorschlag abgelesen werden. Falls man mit dem Spielverlauf nicht zufrieden ist, können Sie maximal 50 Züge zurücknehmen. Insgesamt 64 Spielstufen runden die gute Ausstattung ab, sogar an spezielle Mattsuchstufen hatte der Hersteller gedacht. Mit dem GK2100 lassen sich Mattprobleme bis zu einer Tiefe von acht Zügen lösen.

Neben dem normalen Betrieb am häuslichen Stromnetz kann man den GK2100 auch mit Batterien betreiben. Damit lässt sich das kompakte Tischgerät durchaus auch als Reisegerät einsetzen, da der energiesparende Rechner mit einem Batteriesatz bis zu 150 Stunden arbeiten kann. Falls man ein Spiel unterbrechen und später fortsetzen möchte, lässt sich dieser Wunsch dank des eingebauten Stellungsspeichers problemlos erfüllen.

Der GK2100 stellte eine gelungene Kombination aus Spielstärke, guter Ausstattung und günstigem Preis dar. Der Schachcomputer eignet sich für eine weite Zielgruppe, die sich vom Einsteiger bis zum guten Vereinsspieler erstreckt.

Ausstattung

  • 3 Bibilotheken
  • löst Matt in 8 Zügen
  • Unterverwandlungen möglich
  • Anzeige der Hauptvariante (max. 6 Halbzüge)
  • Stellungsbewertung
  • Zugvorschlag
  • 4-Zeiten-Schachuhr
  • Anzahl berechneter Stellungen
  • Stellungskontrolle, -eingabe und -veränderung
  • Abschaltautomatik
  • Rücknahme bis zu 50 Zügen
  • Speicherung der aktuellen Partie
  • Schiedsrichterfunktion im "Spieler - Spieler Modus"

Level-Übersicht

Levelübersicht


Versteckte Optionen?

In einigen Saitek / Mephisto Geräten finden sich verschiedene "versteckte" Optionen, die durch das gleichzeitge Betätigen der Tasten "GO/STOP" (oder ON/OFF) und "Option" zugeschaltet werden können. Folgende zusätzliche Optionen werden durch die genannte Tastenkombination bis zu einem Reset bzw. Neustart (nach spannungslosem Zustand) freigeschaltet.

-SEL   - Wechselt von einer selektiven Suchroutine zu einer Brute-Force-Suche
-EASY  - deaktiviert die Denkfähigkeit des Computers, während der Spieler unterwegs ist
-RAND  - Random (Zufallsfaktor): lässt den Computer zwischen zwei Zügen mit ähnlichen Bewertungen wählen 
+BOOK  - schaltet das Buch des Computers ein oder aus
-BK:FL - Computer verwendet sein vollständiges Buch
-BK:PA - Computer verwendet ein Buch mit mehr passiven Bewertungen
-BK:AT - Computer verwendet ein Buch mit aktiveren Bewertungen
-BK:TN - Computer nutzt nur sein Turnier (stärkstes Buch) 

Die zusätzlichen Optionspunkte scheinen auf eine Art "Grundsoftware" für verschiedene Gerätetypen hinzudeuten. Allerdings ist die Funktionalität dieser Optionen noch ungeklärt. Es stellt sich somit die Frage, ob die "versteckten" Funktionen schlichtweg vergessen wurden zu implementieren, diese hinsichtlich Engine nicht unterstützt werden oder aus Marketing Gründen einfach nicht aktiviert wurden?

Ebenso lässt sich durch Änderungen einer Dioden-Konstellationen auf der entsprechenden Platine der Geschwindigkeitsmultiplikator (also 10 MHz Grundgeschwindigkeit + Multiplikator 1,0 / 1,2 / 1,4 / 1,6) ändern.

Links

Beispielpartie


Weblinks