Mephisto Milano: Unterschied zwischen den Versionen
Erscheinungsbild
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| Bibliothek = 9864 [[Halbzüge]] | | Bibliothek = 9864 [[Halbzüge]] (ausgelesen) - lt. Werbeprospekt 20.000 | ||
| Programmierer = [[Ed Schröder]] | | Programmierer = [[Ed Schröder]] | ||
| Elo = 2007 | | Elo = 2007 | ||
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In der Regel müssen jedoch die errungenen Mittelspiel-Vorteile im Endspiel umgesetzt werden. Gute Endspielfähigkeiten sind deshalb Pflicht für ein Spitzenschachprogramm. | In der Regel müssen jedoch die errungenen Mittelspiel-Vorteile im Endspiel umgesetzt werden. Gute Endspielfähigkeiten sind deshalb Pflicht für ein Spitzenschachprogramm. | ||
Der Milano überragt seine beiden Brüder sowohl im reinen Endspielwissen als auch in der Behandlung allgemeiner Endspiele. Jedoch ist er damit einigen Mitbewerbern in der 8-Bit-Klasse noch leicht unterlegen und gelegentlich werden remisige Stellungen zum Verlust verdorben oder Gewinnstellungen zum Remis vertändelt. Aber im Großen und Ganzen zeigt der Milano auch in dieser Disziplin keine gravierenden Schwächen. Für viele Käufer ist es aber nicht nur wichtig, dass ihr Gerät das des Nachbarn schlägt, sondern sie erwarten auch einen gewissen Komfort beim Spielen. Und so zeigt sich die Ausstattung des Milano ebenfalls komplett: Die Eröffnungsbibliothek umfasst 20.000 Halbzüge und bietet zusätzlich eine Trainingsmöglichkeit. Schade nur, dass es keine Möglichkeit gibt, eigene Varianten einzugeben. Während einer Partie oder Analyse kann der Spieler wahlweise Einblick nehmen in den Zeitverbrauch auf der Vierzeitenuhr oder in den Rechenvorgang. Sogar wenn der Computer nicht am Zug ist, kann man die aktuelle Stellungsbewertung und Rechentiefe einsehen. Leider gibt es keinen Rolliermodus, so dass man immer die Info-Taste drücken muss, um das Info-Fenster zu wechseln. | Der Milano überragt seine beiden Brüder sowohl im reinen Endspielwissen als auch in der Behandlung allgemeiner Endspiele. Jedoch ist er damit einigen Mitbewerbern in der 8-Bit-Klasse noch leicht unterlegen und gelegentlich werden remisige Stellungen zum Verlust verdorben oder Gewinnstellungen zum Remis vertändelt. Aber im Großen und Ganzen zeigt der Milano auch in dieser Disziplin keine gravierenden Schwächen. Für viele Käufer ist es aber nicht nur wichtig, dass ihr Gerät das des Nachbarn schlägt, sondern sie erwarten auch einen gewissen Komfort beim Spielen. Und so zeigt sich die Ausstattung des Milano ebenfalls komplett: Die Eröffnungsbibliothek umfasst lt. Werbeprospekt 20.000 Halbzüge (ausgelesen zeigen sich 9864) und bietet zusätzlich eine Trainingsmöglichkeit. Schade nur, dass es keine Möglichkeit gibt, eigene Varianten einzugeben. Während einer Partie oder Analyse kann der Spieler wahlweise Einblick nehmen in den Zeitverbrauch auf der Vierzeitenuhr oder in den Rechenvorgang. Sogar wenn der Computer nicht am Zug ist, kann man die aktuelle Stellungsbewertung und Rechentiefe einsehen. Leider gibt es keinen Rolliermodus, so dass man immer die Info-Taste drücken muss, um das Info-Fenster zu wechseln. | ||
Wenn die Frustration aufgrund der Spielstärke des Computers zunimmt, kann man auch einen Lernfaktor zuschalten der den Milano veranlasst, nicht immer den besten Zug zu machen, oder mal gibt dem Computer gleich vor, mit welcher Spielstärke er eine Turnier- oder Aktivpartie gegen einen spielen soll. | Wenn die Frustration aufgrund der Spielstärke des Computers zunimmt, kann man auch einen Lernfaktor zuschalten der den Milano veranlasst, nicht immer den besten Zug zu machen, oder mal gibt dem Computer gleich vor, mit welcher Spielstärke er eine Turnier- oder Aktivpartie gegen einen spielen soll. | ||