Fidelity: Unterschied zwischen den Versionen
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| Firma = Fidelity Electronics Inc. | |||
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| Gründung = [[1977]] | |||
| Auflösung = [[1992]] | |||
| Sitz = Chicago, Illinois / Miami, Florida<br>USA | |||
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'''Fidelity Electronics Inc.''', auch Fidelity International Inc., war ein US-amerikanisches Elektronikunternehmen mit Sitz zunächst in Chicago, Illinois, später in Miami, Florida. Das 1959 gegründete Unternehmen entwickelte sich von einem Hersteller medizinischer Geräte zu einem der weltweit bedeutendsten Produzenten dedizierter Schachcomputer. In den 1970er- und 1980er-Jahren war Fidelity zeitweise Marktführer und dominierte die frühen Weltmeisterschaften im Mikrocomputerschach. [[1989]] wurde das Unternehmen von der deutschen [[Hegener + Glaser]] AG übernommen; [[1992]] wurde der Betrieb vollständig eingestellt. | '''Fidelity Electronics Inc.''', auch Fidelity International Inc., war ein US-amerikanisches Elektronikunternehmen mit Sitz zunächst in Chicago, Illinois, später in Miami, Florida. Das 1959 gegründete Unternehmen entwickelte sich von einem Hersteller medizinischer Geräte zu einem der weltweit bedeutendsten Produzenten dedizierter Schachcomputer. In den 1970er- und 1980er-Jahren war Fidelity zeitweise Marktführer und dominierte die frühen Weltmeisterschaften im Mikrocomputerschach. [[1989]] wurde das Unternehmen von der deutschen [[Hegener + Glaser]] AG übernommen; [[1992]] wurde der Betrieb vollständig eingestellt. | ||
== Unternehmensgeschichte == | |||
=== Gründung und frühe Geschäftstätigkeit (1959–1968) === | |||
Fidelity Electronics wurde im Dezember 1959 in Chicago, Illinois, gegründet. Das Unternehmen begann seine Tätigkeit in einem kleinen Büro im zweiten Stock eines Geschäftsgebäudes. In den ersten Jahren konzentrierte sich Fidelity auf die Herstellung medizinischer Geräte sowie auf den Import und Vertrieb von Hörgeräten, unter anderem aus Österreich. | Fidelity Electronics wurde im Dezember 1959 in Chicago, Illinois, gegründet. Das Unternehmen begann seine Tätigkeit in einem kleinen Büro im zweiten Stock eines Geschäftsgebäudes. In den ersten Jahren konzentrierte sich Fidelity auf die Herstellung medizinischer Geräte sowie auf den Import und Vertrieb von Hörgeräten, unter anderem aus Österreich. | ||
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In den 1960er-Jahren etablierte sich Fidelity als bedeutender Anbieter von audiometrischen und hörtechnischen Geräten in den Vereinigten Staaten und baute ein landesweites Vertriebsnetz auf. | In den 1960er-Jahren etablierte sich Fidelity als bedeutender Anbieter von audiometrischen und hörtechnischen Geräten in den Vereinigten Staaten und baute ein landesweites Vertriebsnetz auf. | ||
=== Übernahme durch Sidney und Myron Samole (1968–1975) === | |||
1968 wurde [[Samole, Sidney|Sidney Samole]] Geschäftsführer des Unternehmens. Am 1. März 1970 übernahmen Sidney Samole und sein Bruder '''Myron Samole''' sämtliche Unternehmensanteile und wurden alleinige Eigentümer. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte Fidelity etwa 35 Mitarbeiter und war weiterhin in Chicago ansässig. | 1968 wurde [[Samole, Sidney|Sidney Samole]] Geschäftsführer des Unternehmens. Am 1. März 1970 übernahmen Sidney Samole und sein Bruder '''Myron Samole''' sämtliche Unternehmensanteile und wurden alleinige Eigentümer. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte Fidelity etwa 35 Mitarbeiter und war weiterhin in Chicago ansässig. | ||
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Unter der Leitung der Samole-Brüder expandierte das Unternehmen deutlich. Die Produktionskapazitäten wurden erweitert, neue Fachkräfte eingestellt und zusätzliche Geschäftsfelder erschlossen. In dieser Phase trat Fidelity in den Bereich der biomedizinischen Elektronik ein, nachdem das Unternehmen einen Regierungsauftrag zur Entwicklung myoelektrischer Prothesen, insbesondere künstlicher Hände, erhalten hatte. Dieser Auftrag stellte einen technologischen Meilenstein dar und erweiterte die Kompetenz des Unternehmens im Bereich präziser elektronischer Steuerungssysteme. | Unter der Leitung der Samole-Brüder expandierte das Unternehmen deutlich. Die Produktionskapazitäten wurden erweitert, neue Fachkräfte eingestellt und zusätzliche Geschäftsfelder erschlossen. In dieser Phase trat Fidelity in den Bereich der biomedizinischen Elektronik ein, nachdem das Unternehmen einen Regierungsauftrag zur Entwicklung myoelektrischer Prothesen, insbesondere künstlicher Hände, erhalten hatte. Dieser Auftrag stellte einen technologischen Meilenstein dar und erweiterte die Kompetenz des Unternehmens im Bereich präziser elektronischer Steuerungssysteme. | ||
=== Einstieg in den Markt für Schachcomputer === | |||
==== Entwicklung der ersten Schachcomputer (1976) ==== | |||
Im Jahr 1976 begann Fidelity Electronics mit der Entwicklung eines elektronischen Schachspiels. Auslöser hierfür war die Idee, das klassische Brettspiel Schach gegen einen Computer spielbar zu machen. | Im Jahr 1976 begann Fidelity Electronics mit der Entwicklung eines elektronischen Schachspiels. Auslöser hierfür war die Idee, das klassische Brettspiel Schach gegen einen Computer spielbar zu machen. | ||
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Im Zuge dieser Entwicklung wurde Ron Nelson, ein privater Entwickler von Schachsoftware, eingestellt. Nelson schrieb die Programme für die frühen Schachcomputer von Fidelity und war maßgeblich an deren technischer Umsetzung beteiligt. Noch im selben Jahr meldete Fidelity ein Patent für ein elektronisches Brettspiel an, bei dem ein Mensch gegen einen Computer Schach spielen konnte. | Im Zuge dieser Entwicklung wurde Ron Nelson, ein privater Entwickler von Schachsoftware, eingestellt. Nelson schrieb die Programme für die frühen Schachcomputer von Fidelity und war maßgeblich an deren technischer Umsetzung beteiligt. Noch im selben Jahr meldete Fidelity ein Patent für ein elektronisches Brettspiel an, bei dem ein Mensch gegen einen Computer Schach spielen konnte. | ||
=== Chess Challenger und Markteinführung (1977–1978) === | |||
Im Januar [[1977]] präsentierte Fidelity auf der Winter Consumer Electronics Show den [[Fidelity Chess Challenger]], | Im Januar [[1977]] präsentierte Fidelity auf der Winter Consumer Electronics Show den [[Fidelity Chess Challenger]], den ersten kommerziell erhältlichen dedizierten Schachcomputer. Das Gerät wies noch zahlreiche technische Einschränkungen auf, darunter eine geringe Spielstärke, eine einfache Benutzeroberfläche und eine fehleranfällige Software. | ||
Trotz dieser Schwächen stellte der Chess Challenger einen bedeutenden Markteintritt dar. Der kurz darauf erschienene [[Fidelity Chess Challenger 3|Chess Challenger 3]] wurde technisch verbessert und entwickelte sich zu einem internationalen Verkaufserfolg. Innerhalb kurzer Zeit verkaufte Fidelity mehrere hunderttausend Geräte und etablierte sich als führender Anbieter im neu entstehenden Markt für Schachcomputer. | Trotz dieser Schwächen stellte der Chess Challenger einen bedeutenden Markteintritt dar. Der kurz darauf erschienene [[Fidelity Chess Challenger 3|Chess Challenger 3]] wurde technisch verbessert und entwickelte sich zu einem internationalen Verkaufserfolg. Innerhalb kurzer Zeit verkaufte Fidelity mehrere hunderttausend Geräte und etablierte sich als führender Anbieter im neu entstehenden Markt für Schachcomputer. | ||
=== Expansion und internationales Wachstum (1978–1984) === | |||
==== Unternehmensausbau und Umzug nach Miami ==== | |||
Der Erfolg der Chess-Challenger-Serie führte zu einem rasanten Unternehmenswachstum. Fidelity expandierte innerhalb weniger Jahre auf über 13 Gebäude und beschäftigte zunächst mehr als 250, später über 1.250 Mitarbeiter. | Der Erfolg der Chess-Challenger-Serie führte zu einem rasanten Unternehmenswachstum. Fidelity expandierte innerhalb weniger Jahre auf über 13 Gebäude und beschäftigte zunächst mehr als 250, später über 1.250 Mitarbeiter. | ||
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Aufgrund des steigenden Platzbedarfs verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz von Chicago nach Miami, Florida. 1978 begann dort der Bau eines 76.000 Quadratmeter großen Firmenkomplexes auf einem etwa 12 Hektar großen Grundstück. Der neue Hauptsitz nahm [[1980]] den vollständigen Betrieb auf. | Aufgrund des steigenden Platzbedarfs verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz von Chicago nach Miami, Florida. 1978 begann dort der Bau eines 76.000 Quadratmeter großen Firmenkomplexes auf einem etwa 12 Hektar großen Grundstück. Der neue Hauptsitz nahm [[1980]] den vollständigen Betrieb auf. | ||
=== Unternehmensstruktur und Tochtergesellschaften === | |||
Im Zuge der Expansion entstanden mehrere Tochtergesellschaften und Standorte: | Im Zuge der Expansion entstanden mehrere Tochtergesellschaften und Standorte: | ||
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* Fidelity Plastics Manufacturing Company, Inc. (gegründet 1981), eigene Kunststofffertigung für Gehäuse und Zubehörteile | * Fidelity Plastics Manufacturing Company, Inc. (gegründet 1981), eigene Kunststofffertigung für Gehäuse und Zubehörteile | ||
=== Technologische Spitzenphase und sportliche Erfolge === | |||
==== Verpflichtung von Dan und Kathe Spracklen ==== | |||
[[1979]] verpflichtete Fidelity die Schachprogrammierer [[Spracklen, Dan & Kathe|Dan und Kathe Spracklen]], die zuvor für [[Chafitz|Chafitz Inc.]] tätig gewesen waren. Während Ron Nelson sich zunehmend auf Hardware, Produktion und technische Infrastruktur konzentrierte, verantworteten die Spracklens die Weiterentwicklung der Schachprogramme. | [[1979]] verpflichtete Fidelity die Schachprogrammierer [[Spracklen, Dan & Kathe|Dan und Kathe Spracklen]], die zuvor für [[Chafitz|Chafitz Inc.]] tätig gewesen waren. Während Ron Nelson sich zunehmend auf Hardware, Produktion und technische Infrastruktur konzentrierte, verantworteten die Spracklens die Weiterentwicklung der Schachprogramme. | ||
=== Weltmeisterschaften im Mikrocomputerschach ([[WMCCC]]) === | |||
Fidelity dominierte die frühen Weltmeisterschaften im Mikrocomputerschach: | Fidelity dominierte die frühen Weltmeisterschaften im Mikrocomputerschach: | ||
{| class=" | <div class="elo-table-wrapper"><div class="elo-table-header">WMCCC 1980 - 1984</div> | ||
{| class="master-prospekt-table" style="margin-top:0; border-top:none; width:100%; color:inherit;" | |||
|- | |- style="background:rgba(128,128,128,0.15); font-weight:bold;" | ||
! style="width:20%;" | Turnier !! style="width:10%; text-align:center;" | Jahr !! style="width:20%;" | Ort !! style="width:50%;" | Weltmeister | |||
|style="text-align:center;" | | |||
| | |||
|- | |- | ||
|style=" | | [[1. WMCCC London 1980|1. WMCCC]] || align="center" | 1980 || London || [[Fidelity CC Champion|Fidelity Chess Challenger X]] | ||
| | |- style="background:rgba(128,128,128,0.05);" | ||
|Travemünde | | [[2. WMCCC Travemünde 1981|2. WMCCC]] || align="center" | 1981 || Travemünde || [[Fidelity CC Elite Champion|Fidelity X]] (Offen), [[Scisys Chess Champion Mark V|CC Mark V]] (Kommerziell) | ||
|[[Fidelity CC Elite Champion|Fidelity X]] ( | |||
|- | |- | ||
| [[3. WMCCC Budapest 1983|3. WMCCC]] || align="center" | 1983 || Budapest || [[Fidelity Elite A/S Budapest|Fidelity Elite X]] (A/S Budapest) | |||
| | |- style="background:rgba(128,128,128,0.05);" | ||
|Budapest | | [[4. WMCCC Glasgow 1984|4. WMCCC]] || align="center" | 1984 || Glasgow || [[Fidelity Elite A/S Glasgow|Fidelity Elite X]], [[Conchess Glasgow|Conchess X]], [[Mephisto III-S Glasgow|Mephisto A]], [[Psion Chess]] | ||
|[[Fidelity Elite A/S Budapest|Fidelity Elite X]] (A/S Budapest) | |}</div> | ||
|- | |||
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|Glasgow | |||
|[[Fidelity Elite A/S Glasgow|Fidelity Elite X]], [[Conchess Glasgow|Conchess X]], [[Mephisto III-S Glasgow]], [[Psion Chess]] | |||
|} | |||
Nach diesen Erfolgen verlor Fidelity seine führende Stellung an die Mephisto-Reihe der Hegener + Glaser AG und deren Programmierer [[Lang, Richard|Richard Lang]]. | Nach diesen Erfolgen verlor Fidelity seine führende Stellung an die Mephisto-Reihe der Hegener + Glaser AG und deren Programmierer [[Lang, Richard|Richard Lang]]. | ||
=== Marktveränderungen und wirtschaftlicher Niedergang (1985–1988) === | |||
Ab Mitte der 1980er-Jahre ging die Nachfrage nach dedizierten Schachcomputern zurück. Leistungsfähige Personal Computer und zunehmend ausgereifte Schachsoftware boten ein günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis. | Ab Mitte der 1980er-Jahre ging die Nachfrage nach dedizierten Schachcomputern zurück. Leistungsfähige Personal Computer und zunehmend ausgereifte Schachsoftware boten ein günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis. | ||
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Fidelity brachte weiterhin neue Modelle auf den Markt, konnte jedoch den wachsenden Wettbewerb nicht mehr dauerhaft ausgleichen. | Fidelity brachte weiterhin neue Modelle auf den Markt, konnte jedoch den wachsenden Wettbewerb nicht mehr dauerhaft ausgleichen. | ||
=== Übernahme durch Hegener + Glaser (1989) === | |||
Am 14. September [[1989]] veröffentlichte die Hegener + Glaser AG aus München eine Pressemitteilung, in der die Übernahme von Fidelity Electronics bekanntgegeben wurde. In der Fachpresse wurde dieser Zusammenschluss als „Elefantenhochzeit im Bereich Schachcomputer“ bezeichnet. | Am 14. September [[1989]] veröffentlichte die Hegener + Glaser AG aus München eine Pressemitteilung, in der die Übernahme von Fidelity Electronics bekanntgegeben wurde. In der Fachpresse wurde dieser Zusammenschluss als „Elefantenhochzeit im Bereich Schachcomputer“ bezeichnet. | ||
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In den Vereinigten Staaten blieb Fidelity zunächst als eigenständige Tochtergesellschaft mit eigenem Management bestehen. Die offizielle Bekanntgabe der Übernahme erfolgte zeitgleich mit der Eröffnung der [[9. WMCCC Portoroz 1989|Schachcomputer-Weltmeisterschaft 1989]] in Portorož, an der Fidelity nicht mehr teilnahm. | In den Vereinigten Staaten blieb Fidelity zunächst als eigenständige Tochtergesellschaft mit eigenem Management bestehen. Die offizielle Bekanntgabe der Übernahme erfolgte zeitgleich mit der Eröffnung der [[9. WMCCC Portoroz 1989|Schachcomputer-Weltmeisterschaft 1989]] in Portorož, an der Fidelity nicht mehr teilnahm. | ||
=== Vertrieb in Europa und Deutschland === | |||
Nach der Übernahme ging der Alleinvertrieb der Fidelity-Geräte in Deutschland an die '''Hobby Computer Centrale GmbH''' mit Sitz in München unter der Leitung von [[Weiner, Ossi|Ossi Weiner]], die fortan unter der Bezeichnung „Fidelity Deutschland“ firmierte. | Nach der Übernahme ging der Alleinvertrieb der Fidelity-Geräte in Deutschland an die '''Hobby Computer Centrale GmbH''' mit Sitz in München unter der Leitung von [[Weiner, Ossi|Ossi Weiner]], die fortan unter der Bezeichnung „Fidelity Deutschland“ firmierte. | ||
=== Einstellung des Unternehmens (1992) === | |||
Trotz der Übernahme blieben die Geschäftszahlen von Fidelity in Nordamerika negativ. [[1992]] entschied die Hegener + Glaser AG, den Betrieb von Fidelity Electronics vollständig einzustellen. | Trotz der Übernahme blieben die Geschäftszahlen von Fidelity in Nordamerika negativ. [[1992]] entschied die Hegener + Glaser AG, den Betrieb von Fidelity Electronics vollständig einzustellen. | ||
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Als letzte von Fidelity produzierte Geräte gelten Modelle wie [[Fidelity Chess Mate|Chess Mate]] oder [[Fidelity Avanti|Avanti]], die qualitativ nicht mehr an frühere Spitzenprodukte anknüpfen konnten. | Als letzte von Fidelity produzierte Geräte gelten Modelle wie [[Fidelity Chess Mate|Chess Mate]] oder [[Fidelity Avanti|Avanti]], die qualitativ nicht mehr an frühere Spitzenprodukte anknüpfen konnten. | ||
=== Bedeutung und Nachwirkung === | |||
Fidelity Electronics gilt als eines der prägendsten Unternehmen der frühen Computerschachgeschichte. Das Unternehmen trug wesentlich zur Verbreitung dedizierter Schachcomputer bei, dominierte den Markt über ein Jahrzehnt und gewann die ersten vier Weltmeisterschaften im Mikrocomputerschach. Viele Modelle gelten heute als technikgeschichtliche Meilensteine und begehrte Sammlerstücke. | Fidelity Electronics gilt als eines der prägendsten Unternehmen der frühen Computerschachgeschichte. Das Unternehmen trug wesentlich zur Verbreitung dedizierter Schachcomputer bei, dominierte den Markt über ein Jahrzehnt und gewann die ersten vier Weltmeisterschaften im Mikrocomputerschach. Viele Modelle gelten heute als technikgeschichtliche Meilensteine und begehrte Sammlerstücke. | ||
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== THANK YOU, MISTER SPOCK! == | == THANK YOU, MISTER SPOCK! == | ||
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*[[Fidelity Elite V11 68060|'''Die "Renaissance" des Motorola-Prozessors:''' Fidelity-Power im Härtetest (von Alwin Gruber)]] | *[[Fidelity Elite V11 68060|'''Die "Renaissance" des Motorola-Prozessors:''' Fidelity-Power im Härtetest (von Alwin Gruber)]] | ||
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==Schachcomputer und Module== | ==Schachcomputer und Module== | ||