Killerbibliothek

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Eine nicht unumstrittene Methode, die Bibliothek (Eröffnungsbuch) eines Schachcomputers auf die Bibliothek eines Konkurrenzgerätes „abzustimmen“. So werden z. B. schwache Varianten in der Bibliothek des Konkurrenten ausfindig gemacht und entsprechende starke Widerlegungen in der eigenen (Killer)bibliothek abgespeichert. Kommt in einer Computerpartie eine solche Variante auf’s Brett, hat das Gerät mit der Killerbibliothek nach Ende des Eröffnungsbuchs praktisch schon eine Gewinnstellung oder zumindest überlegene Stellung erreicht.