Tryom CC-700

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Tryom CC-700

Schachcomputer aus dem Jahr 1981.

Der Tryom CC-700 konnte nicht verleugnen, dass sein Hersteller mit Taschenrechnern die Brötchen verdiente. So wurde konsequenterweise für die Anzeige eine 9-stellige 7-Segment Anzeige verbaut. Davon nutzt das Programm allerdings nur sechs Stellen und dann auch maximal vier gleichzeitig.

Die Bedienung ist logisch aufgebaut. Allerdings müssen die Spezialzüge Rochade und En passent in zwei Schritten durchgeführt werden. Z.B. zuerst den Königszug E 1 G 1 + XMV danach den Turmzug mit H 1 F 1 + XMV + PLY. Mit Hilfe der XMV-Taste lassen sich auch Eröffnungen vorgeben. Eine Überprüfung der Legalität der Züge erfolgt dabei nicht (bei der normalen Zugeingabe mittels PLY-Taste schon).

Der CC-700 verfügt über 7 Spielstufen, von wenigen Sekunden bis zu ca. 15 Minuten/Zug. Auch auf der höchten Stufe lässt er sich mit dem Seekadettenmatt überrumpeln. Stufe 8 ist zum Lösen von Matt-in-2 Problemen gedacht. Eine Eröffnungsbibliothek ist im engeren Sinne nicht vorhanden. Demgegenüber besitzt er für beide Seiten jeweils 4 Eröffnungszugfolgen, die vor Spielbeginn vom Benutzer ausgewählt werden können. Wird dabei keine Figur angegriffen, so folgt er diesen Plänen egal wie die Antwort seines Gegners auch ausfällt. Hier die Zugfolge #1 für Schwarz: 1.Sf6 - 2.g6 - 3.Lg7 - 4.0-0 - 5.d6 - 6.c5 - 7.Sc6 - 8.d5

Initiativtest Tryom CC-700


In einem kurzen Initiativtest (Schwarz verhält sich passiv und macht keine Züge) erzielt der CC-700 auf Stufe 1 mit der ausgewählten Eröffnung #1 schnell das Matt: 1.d4 - 2.Sc3 - 3.Ld2 - 4.Sf3 - 5.e4 - 6.e5 - 7.Lc4 - 8.Tb1 - 9.e6 - 10.exf7++

1R3b1k/1P2p2p/4P3/6PK/5r1P/8/8/2n5 b - - 0 45, Tryom CC-700 opfert gegen sich selbst