Tryom CC-700

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Tryom CC-700

Der Tryom CC-700 konnte nicht verleugnen, dass sein Hersteller mit Taschenrechnern die Brötchen verdiente. So wurde konsequenterweise für die Anzeige eine 9-stellige 7-Segment Anzeige verbaut. Davon nutzt das Programm allerdings nur sechs Stellen und dann auch maximal vier gleichzeitig.

Die Bedienung ist logisch aufgebaut. Allerdings müssen die Spezialzüge Rochade und En passent in zwei Schritten durchgeführt werden. Z.B. zuerst den Königszug E 1 G 1 + XMV danach den Turmzug mit H 1 F 1 + XMV + PLY. Mit Hilfe der XMV-Taste lassen sich auch Eröffnungen vorgeben. Eine Überprüfung der Legalität der Züge erfolgt dabei nicht (bei der normalen Zugeingabe mittels PLY-Taste schon).

Der CC-700 verfügt über 7 Spielstufen, von wenigen Sekunden bis zu ca. 15 Minuten/Zug. Auch auf der höchten Stufe lässt er sich mit dem Seekadettenmatt überrumpeln. Stufe 8 ist zum Lösen von Matt-in-2 Problemen gedacht. Eine Eröffnungsbibliothek ist im engeren Sinne nicht vorhanden. Demgegenüber besitzt er für beide Seiten jeweils 4 Eröffnungszugfolgen, die vor Spielbeginn vom Benutzer ausgewählt werden können. Wird dabei keine Figur angegriffen, so folgt er diesen Plänen egal wie die Antwort seines Gegners auch ausfällt. Hier die Zugfolge #1 für Schwarz: 1.Sf6 - 2.g6 - 3.Lg7 - 4.0-0 - 5.d6 - 6.c5 - 7.Sc6 - 8.d5

Initiativtest Tryom CC-700


In einem kurzen Initiativtest (Schwarz verhält sich passiv und macht keine Züge) erzielt der CC-700 auf Stufe 1 mit der ausgewählten Eröffnung #1 schnell das Matt: 1.d4 - 2.Sc3 - 3.Ld2 - 4.Sf3 - 5.e4 - 6.e5 - 7.Lc4 - 8.Tb1 - 9.e6 - 10.exf7++

1R3b1k/1P2p2p/4P3/6PK/5r1P/8/8/2n5 b - - 0 45, Tryom CC-700 opfert gegen sich selbst












[Event "Stufe 4 (ca. 15"/Zug), Eröffnung #1"]
[Site "'hard"]
[Date "2009.04.18"]
[Round "Selbstspiel"]
[White "Tryom CC-700"]
[Black "Tryom CC-700"]
[Result "1-0"]
[PlyCount "123"]

1. d4 Nf6 2. Nc3 g6 3. Bd2 Bg7 4. Nf3 O-O 5. e4 d6 6. e5 dxe5 7. dxe5 Ng4 8. h3
Nh6 9. Bxh6 Qxd1+ 10. Rxd1 Bxh6 11. Bd3 Rd8 12. Bxg6 Rxd1+ 13. Nxd1 fxg6 14.
Nc3 Nc6 15. Nb5 Kh8 16. Nxc7 Rb8 17. Kf1 Nb4 18. Nh4 Nxa2 19. Nb5 g5 20. Nxa7
gxh4 21. Nxc8 Rxc8 22. c3 Nc1 23. Kg1 Na2 24. Kh2 Nc1 25. g3 hxg3+ 26. fxg3 Na2
27. Ra1 Nc1 28. Ra7 Rc7 29. b4 Rxc3 30. Rxb7 Bf8 31. Rb8 Rf3 32. Kg2 Rf5 33. e6
Na2 34. g4 Rf6 35. Kh2 Nc1 36. Kg3 Na2 37. Kh4 Nc1 38. b5 Na2 39. g5 Rf5 40.
Kh5 Nc1 41. h4 Na2 42. b6 Nc1 43. Kg4 Rf2 44. Kh5 Rf4 45. b7 Rxh4+ 46. Kxh4 Kg7
47. Rc8 h6 48. Rxc1 hxg5+ 49. Kxg5 Kh7 50. Rc2 Bg7 51. Rc4 Bf8 52. Rc5 Bg7 53.
Rc6 Be5 54. Kh5 Bb8 55. Rc8 Kg7 56. Rxb8 Kf6 57. Rc8 Kxe6 58. Kg6 Kd7 59. Kh6
Kd6 60. Kg7 Ke6 61. b8=Q Kd7 62. Kf7 in der Anzeige erscheint nun - einen Zug
vor dem Matt - anstatt dem Antwortzug: LOSE