Schaetzle + Bsteh: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Bild:Heinz_Schaetzle.jpg|thumb|200px|Heinz Schaetzle - | [[Bild:Heinz_Schaetzle.jpg|thumb|200px|Heinz Schaetzle - Computer Schach & Spiele Heft 3/1988]][[Bild:Herbert_Bsteh.jpg|thumb|200px|Herbert Bsteh - Computer Schach & Spiele Heft 3/1988]]Die Firma '''Schätzle+Bsteh''' aus Filderstadt wurde im Jahre 1980 gegründet. | ||
Zielsetzung war die Entwicklung eines superschnellen Prozessorsytems für Musikelektronik und Personalcomputer. Die Entwicklungen auf diesem Gebiet mündeten in einem Patent im Jahre 1984. | Zielsetzung war die Entwicklung eines superschnellen Prozessorsytems für Musikelektronik und Personalcomputer. Die Entwicklungen auf diesem Gebiet mündeten in einem Patent im Jahre 1984. | ||
Im gleichen Jahr war dann der | Im gleichen Jahr war dann der „DC65" serienreif, eine Steckkarte für Applecomputer mit einem voll kompatiblen Hardwareprozessor mit 12,5 MHz. Gleichzeitig liefen die Entwicklungen auch für Schachcomputer, so dass ebenfalls 1984 eine CPU mit 15 MHz auf den Markt kam. | ||
Die Ergebnisse waren so vielversprechend - 3- bis 4-fache Geschwindigkeit bringt bei einigen Geräten einen zusätzlichen Halbzug Rechentiefe -, dass nach und nach für alle 6502- und 65C02-Schachcomputer '''[[TurboKit]]s''' angeboten wurden. Die Geschwindigkeit stieg sukzessive bis auf 18 MHz, selektierte Versionen waren sogar mit 19 bis 20 MHz lieferbar. | Die Ergebnisse waren so vielversprechend - 3- bis 4-fache Geschwindigkeit bringt bei einigen Geräten einen zusätzlichen Halbzug Rechentiefe -, dass nach und nach für alle 6502- und 65C02-Schachcomputer '''[[TurboKit]]s''' angeboten wurden. Die Geschwindigkeit stieg sukzessive bis auf 18 MHz, selektierte Versionen waren sogar mit 19 bis 20 MHz lieferbar. | ||
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Version vom 5. Februar 2023, 12:21 Uhr


Die Firma Schätzle+Bsteh aus Filderstadt wurde im Jahre 1980 gegründet.
Zielsetzung war die Entwicklung eines superschnellen Prozessorsytems für Musikelektronik und Personalcomputer. Die Entwicklungen auf diesem Gebiet mündeten in einem Patent im Jahre 1984.
Im gleichen Jahr war dann der „DC65" serienreif, eine Steckkarte für Applecomputer mit einem voll kompatiblen Hardwareprozessor mit 12,5 MHz. Gleichzeitig liefen die Entwicklungen auch für Schachcomputer, so dass ebenfalls 1984 eine CPU mit 15 MHz auf den Markt kam.
Die Ergebnisse waren so vielversprechend - 3- bis 4-fache Geschwindigkeit bringt bei einigen Geräten einen zusätzlichen Halbzug Rechentiefe -, dass nach und nach für alle 6502- und 65C02-Schachcomputer TurboKits angeboten wurden. Die Geschwindigkeit stieg sukzessive bis auf 18 MHz, selektierte Versionen waren sogar mit 19 bis 20 MHz lieferbar.