Fidelity Challenger 2300
Der Fidelity Challenger 2300 wurde im Jahr 1992 offiziell angekündigt. Trotz veröffentlichter Daten und existierender Prototypen-Fotos gelangte das Gerät unter der Modell-Nr. 6133 nie in den freien Verkauf.
In der Übergangsphase nach der Übernahme von Fidelity durch Mephisto (Hegener & Glaser) verschwanden einige geplante Projekte vom Markt. Der Challenger 2300 sollte mit seinem 3001-Prozessor und einer für damalige Verhältnisse beachtlichen Ausstattung die Mittelklasse der Challenger-Serie neu definieren.
| Prozessor | 3001 (6502-Kern), 8 MHz |
| Speicher | 32 KB ROM, 32 KB RAM |
| Bibliothek | 12.000 Züge (Eröffnungsbuch) |
| Zugeingabe | Drucksensoren (Drucksensorbrett) |
| Zugausgabe | 4-stellige 7-Segment Anzeige |
| Spielstufen | 33 verschiedene Stufen |
| Besonderheiten | 256 Züge zurückspielbar, Modell-Nr. 6133 |
| Stromversorgung | Batterie (4 x AA) oder Netzteil |
Die geplante Veröffentlichung fiel in eine turbulente Zeit der Schachcomputer-Branche. Dass das Gerät bereits weit entwickelt war, zeigen die detaillierten Angaben zum Speicher (mit stolzen 32 KB RAM für die Variantenberechnung) und die enorme Rückspielfunktion von 256 Halbzügen. Letztere wäre ein echtes Alleinstellungsmerkmal in der Challenger-Klasse gewesen.