Zum Inhalt springen

Fidelity Master 2400

aus Schachcomputer.info Wiki, der freien Schachcomputer-Wissensdatenbank
Version vom 15. März 2026, 21:50 Uhr von Chessguru (Diskussion | Beiträge) (Textersetzung - „<div class="elo-table-wrapper"><div style="display:flex;font-weight:bold;background:#eee;padding:10px;border-radius:4px 4px 0 0;border-bottom:2px solid #3366cc;"><div style="flex:1;">“ durch „<div class="elo-table-wrapper"><div class="elo-table-header"><div style="flex:1;">“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Fidelity Master 2400 (1992) — Unveröffentlichtes RISC-Modell

Der Fidelity Master 2400 wurde 1992 als neues Flaggschiff der Kunststoff-Drucksensor-Reihe angekündigt. Unter der Modell-Nr. 6130 sollte dieses Gerät eine neue Ära einläuten: den Einsatz von 32-Bit-RISC-Prozessoren im Consumer-Bereich.

Obwohl bereits Werbefotos und detaillierte technische Spezifikationen vorlagen, wurde das Projekt nach der Fusion von Fidelity und Mephisto (Hegener & Glaser) gestoppt. Das Gerät ist heute ein Mythos der Schachcomputer-Szene und existiert lediglich in Form von wenigen Prototypen oder Vorserienmodellen.

Ankündigungsfoto Master 2400 Detailansicht Master 2400

Historisches Pressematerial (1992)
Geplante Technische Daten
Prozessor ARM2, 12 MHz (32 Bit RISC)
Speicher 128 KB ROM, 128 KB RAM
Bibliothek 20.000 Züge (Eröffnungsbuch)
Zugeingabe Drucksensoren (Sensorbrett)
Zugausgabe 4-stellige 7-Segment Anzeige
Spielstufen 41 verschiedene Stufen
Besonderheiten 256 Züge zurückspielbar, Modell-Nr. 6130
Stromversorgung Batterie (4 x AA) oder Netzteil
Hintergrund: Die ARM-Revolution, die nicht stattfand

Die Wahl des ARM2-Prozessors war für das Jahr 1992 eine Sensation. Mit 12 MHz und der 32-Bit-RISC-Architektur hätte der Master 2400 die damalige Konkurrenz in der Preisklasse vermutlich deklassiert. Besonders beeindruckend waren die geplanten 128 KB RAM – ein gewaltiger Speicher für die damalige Zeit, der extrem tiefe Variantenberechnungen ermöglicht hätte.

Das Gerät war technisch eng mit dem Fidelity Challenger 2300 verwandt, sollte diesen jedoch in Sachen Rechenpower und Eröffnungsbibliothek (20.000 statt 12.000 Züge) deutlich übertreffen.

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung des Schachcomputer.info Wiki. Durch die Nutzung des Schachcomputer.info Wiki erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.