Rathsman, Ulf

(restauriert und koloriert)
Ulf Rathsman (* 13. Mai 1945 in New York) ist ein schwedischer Diplom-Ingenieur, Computerprogrammierer und Pionier des europäischen Computerschachs. Rathsman wurde in New York geboren, da sein Vater Otto Rathsman ein schwedischer Diplomat war. Rathsman zählt zu den prägenden Entwicklern der Übergangsphase vom akademischen Großrechner-Computerschach der 1970er Jahre hin zu kommerziellen Schachprogrammen für Mikrocomputer und dedizierte Schachcomputer in den 1980er Jahren. Internationale Bekanntheit erlangte er insbesondere durch sein Programm Princhess, das 1984 den Weltmeistertitel im Mikrocomputerschach gewann, sowie durch die Programme Plymate und Y! (Why Not).
Frühe Jahre und Prägung
Ulf Rathsman entwickelte bereits in seiner Kindheit ein starkes Interesse an sogenannten Spielmaschinen. Mitte der 1950er Jahre besuchte er gemeinsam mit seinem Vater die Stockholmer S:t Eriksmässan, eine internationale Konsumgütermesse. Dort wurde ein früher Computer präsentiert, der auf einem 3×3-Brett das Spiel „Noughts and Crosses“ (Tic-Tac-Toe) spielte. Obwohl das Gerät als unschlagbar galt, erreichte Rathsman, wie viele andere Besucher, ein Remis. Die Vorstellung, dass eine Maschine durch vollständige Variantendurchrechnung optimal spielen konnte, faszinierte ihn nachhaltig.
Parallel dazu lernte er im Alter von zehn Jahren Schach spielen. Mit 17 Jahren trat er einem Verein bei und entwickelte sich zu einem starken Spieler mit einer Wertungszahl von etwa 1850 Elo. Diese fundierte schachliche Basis unterschied ihn von vielen reinen Informatikern der Frühzeit. Eine direkte Verbindung zwischen Schach und Computern stellte er jedoch zunächst noch nicht her.
Ausbildung und beruflicher Einstieg
Nach seinem Studium zum Diplom-Ingenieur begann Rathsman 1970 seine Laufbahn bei L. M. Ericsson. Zunächst war er als Elektronikkonstrukteur tätig, wurde jedoch bald mit der Entwicklung von Computerprogrammen zur Unterstützung der Konstruktionsarbeit betraut. Diese Tätigkeit verschaffte ihm intensiven Zugang zu Großrechnern und moderner Softwareentwicklung, was später für seine Arbeit im Computerschach entscheidend wurde.
Im selben Jahr las er in der schwedischen Schachzeitschrift Tidskrift för schack über das Buch Computers, Chess and Long-Range Planning von Michail Botwinnik. Dieses Werk war sein erster intensiver Kontakt mit der Theorie des Computerschachs. Rückblickend bemerkenswert ist, dass Rathsman Botwinnik 1977 bei der Computerschach-Weltmeisterschaft in Toronto persönlich traf.
Dark Horse und die Großrechner-Ära
1974 begann Rathsman, in seiner Freizeit und unter Nutzung der Mainframe-Ressourcen von Ericsson, mit der Entwicklung eines eigenen Schachprogramms. Auf Basis der damals verfügbaren Fachliteratur entstand schrittweise das Programm Dark Horse, das in Fortran geschrieben wurde und auf Großrechnern wie dem CDC 6600 und dem UNIVAC 1100 lief.
Mit Dark Horse nahm Rathsman an mehreren internationalen Turnieren teil:
- World Computer Chess Championship (WCCC) 1977 in Toronto, 8. Platz
- European Computer Chess Championship (ECCC) 1979 in London, 2. Platz
- WCCC 1980 in Linz, 17. Platz
Dark Horse gilt als eines der frühen skandinavischen Großrechner-Schachprogramme und etablierte Rathsman in der internationalen Computerschach-Gemeinschaft.
Übergang zu Mikrocomputern und Zusammenarbeit mit Johan Enroth
Ende der 1970er Jahre erhielt Rathsman erstmals die Möglichkeit, selbst einen Computer zu besitzen. In dieser Phase wurde er von Johan Enroth, einen Unternehmer aus der Optikbranche und Schachenthusiasten, angesprochen. Enroth hatte durch einen Chess Challenger 1 sein Interesse an Schachcomputern entdeckt, gründete die Fachzeitschrift PLY und initiierte die schwedischen Aktivitäten der ICCA. Er erkannte das Potenzial eigener europäischer Entwicklungen.
Anfang 1979 begannen Rathsman und Enroth gemeinsam mit der Entwicklung eines Schachprogramms für Mikroprozessoren. Rathsman war für die eigentliche Programmierarbeit verantwortlich, Enroth übernahm Tests, Organisation und Finanzierung. Täglich tauschten sie sich telefonisch über Fehler und Verbesserungen aus. Aus dieser Zusammenarbeit entstand zunächst ein Schachprogramm für den Commodore PET und später für den CBM 8032.
Anfang 1981 entschloss sich Rathsman, seine feste Anstellung bei L. M. Ericsson aufzugeben, um sich vollständig der Entwicklung seines Schachprogramms zu widmen. Dieser Schritt war mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden und wurde durch die finanzielle Unterstützung seiner Familie sowie durch Johan Enroth ermöglicht, der die für die Programmentwicklung notwendige und zu dieser Zeit kostspielige Datenausrüstung finanzierte.
Neben organisatorischer und finanzieller Unterstützung trug Enroth wesentlich dazu bei, dass Rathsman unter professionellen Bedingungen arbeiten konnte. Insbesondere stellte er die erforderliche Computer- und Datenausrüstung bereit, die für einen einzelnen Entwickler zu Beginn der 1980er Jahre eine erhebliche Investition darstellte.
Das Ergebnis war Princhess, ein überwiegend in 6502-Assembler geschriebenes Schachprogramm. Es zeichnete sich durch eine aggressive, taktisch geprägte Spielweise und eine für damalige Verhältnisse außergewöhnlich effiziente Nutzung der begrenzten Hardware-Ressourcen aus.
Der internationale Durchbruch gelang mit dem zweiten Platz bei der World Microcomputer Chess Championship (WMCCC) 1981 in Travemünde und das bei lediglich 1 MHz Taktfrequenz, während das Siegerprogramm von Fidelity mit 5 MHz lief. Dieses Ergebnis führte unmittelbar zu kommerziellen Angeboten.
Conchess und kommerzielle Verwertung
Nach dem Erfolg von Travemünde begann Rathsman die Zusammenarbeit mit Peter-Ingolf Gericke und Klaus Heyne innerhalb der Firma Consumenta (München). Der ehemalige Generalvertreter von Fidelity in Deutschland, Peter-Ingolf Gericke, war daran interessiert, sich selbstständig zu machen und hatte Ideen für relativ preiswerte Platinen in verschiedenen Größen mit Magnetkontakten. Christian Nitschke fertigte die Prototypen an und die Kassette wurde von einem anderen deutschen Unternehmen hergestellt, während die Platinen Waltham Electronics in Dun Laoghaire, Irland produziert wurden. Das schwedische Programm Princhess und Consumenta wurde aus markenrechtlichen Gründen in Conchess umbenannt, da Gerickes Unternehmen Consumenta Computer hieß.
Johan Enroth begleitete Rathsman in dieser Phase nicht nur als technischer Ansprechpartner, sondern fungierte de facto als kooperativer Partner und Förderer, indem er Kontakte, Organisation und Infrastruktur bündelte.
Von November 1981 bis April 1982 bezog Rathsman sein Einkommen aus der Zusammenarbeit mit Consumenta. Nach deren Insolvenz wurde er von Waltham Electronics weiterbeschäftigt, um die Fortführung der Softwareentwicklung sicherzustellen. Diese Anstellung endete im August 1983 mit der Insolvenz von Waltham.
Mit der Übernahme der finanziellen Verantwortung durch Waltham ging das Conchess-Projekt in eine Phase intensiver Fertigstellung über. Ziel war es, das bereits in Travemünde erfolgreiche Programm für die Serienproduktion aufzubereiten und in ein marktfähiges Produkt zu überführen. Es wurde viel Zeit darauf verwendet, alle Tastenfunktionen, verschiedene Ebenen, die Lesung der Schichtdicke usw. zu programmieren. Die endgültige Version unterschied sich nicht wesentlich von der Travemünde-Version. Das Programm wurde in einem ROM, 24 KBytes mit einem 6502 bei 2 MHz hergestellt und die ersten Produktionsexemplare kamen im September 1982 nach Schweden. In Vergleichstests erreichte Conchess eine Spielstärke oberhalb der meisten zeitgenössischen 8-Bit-Schachcomputer wie GGM-Module, Champion Sensory Challenger, Savant oder Mephisto II (3,5 MHz). Der deutlich stärkere Fidelity Elite stellte aufgrund seines hohen Verkaufspreises jedoch keinen realistischen Wettbewerber dar.
Durch Entwicklungsverzögerungen erfolgte der Markteintritt zeitgleich mit dem preisgünstigen Sensory 9. Technisch unterschied sich Conchess durch hochwertige Holzschachbretter mit Magnetsensoren sowie eine modulare Architektur, die den Austausch von Prozessor und Programmkassette erlaubte. Einschränkend wirkten die vergleichsweise kleine Eröffnungsbibliothek sowie die zunehmende Marktsättigung ab Ende 1982, die trotz technischer Wettbewerbsfähigkeit zu rückläufiger Nachfrage führte.
A- und B-Kassette, Krise und programmtechnischer Neuanfang
Im Herbst 1983 wurde weiter an dem Programm gearbeitet, unter anderem mit etwas, das als taktisches Paket bezeichnet wurde, das jedoch letztendlich nicht die Erwartungen erfüllte. Um die Spielstärke zu steigern, begann Rathsman parallel zur Serienfertigung an der sogenannten B-Kassette zu arbeiten, einem Zusatzsystem ohne klassische Positionsbewertung, das ausschließlich material- und mattorientiert suchte und dadurch rund zwei Halbzüge Suchtiefe gewann. Ursprünglich geplante Mehrprozessor-Varianten erwiesen sich als wirtschaftlich nicht realisierbar. Stattdessen kam ein einzelner 4-MHz-Prozessor zum Einsatz.
Rathsman arbeitete mit zwei unterschiedlichen Ansätzen:
- A-Programm: Fokus auf Positionsbewertung.
- B-Programm: Rein auf Material und Matt ausgerichtet (hohe Suchtiefe). Findet die "B-Logik" einen Materialgewinn, wird dieser ausgeführt; ansonsten entscheidet die "A-Logik" nach positionellen Kriterien. Letztlich verschmolz Rathsman dies zu einem Programm mit einer vereinfachten, aber extrem schnellen Bewertungsfunktion, um eine maximale Rechentiefe zu erhalten.
Daraus entstand ein grundlegend neues Conchess-Programm.
In dieser Phase entstand auch die sogenannte Bibliothekskassette „L“, die auf eine erweiterte und optimierte Eröffnungsbehandlung zielte. Das Modul wurde ab 1984 kommerziell vertrieben und stellte eine der wenigen Einnahmequellen in der schwierigen Phase der Marke Conchess dar, nachdem die ursprünglichen Entwicklerfirmen insolvent gegangen waren.
Arcade-Automaten "Aladdin" und "Pirat" (1983)
Ab dem 25. Februar 1983 arbeitete Ulf Rathsman für Cherry Entertainment Denmark an der Entwicklung eines Programms für die Arcade-Automaten "Aladdin" und "Pirat", die im Vergnügungspark Tivoli in Kopenhagen eingesetzt wurden. Das Programm wurde innerhalb von drei Wochen fertiggestellt, in Assembler für den MOS Technology 6502 geschrieben und passte in ein 4-Kbit-EPROM. Den Auftrag erhielt Rathsman durch Johan Enroth, der mit dem schwedischen Computerpionier Lars Karlsson bekannt war, unter anderem Entwickler des Schachprogramms Rook 4.0 sowie des in Schweden bekannten Computers ABC-80/Compis.
Conchess feiert Comeback
1983 kam es im Umfeld der Conchess-Produktion zu erheblichen wirtschaftlichen Verwerfungen. Infolge der Stornierung einer Großbestellung durch den US-Konzern Milton Bradley geriet der Hersteller in finanzielle Schwierigkeiten und meldete Insolvenz an. Die daraus resultierende Unterbrechung der bisherigen Finanzierungsstrukturen machte eine Neuordnung der Verantwortlichkeiten erforderlich. In dieser Übergangsphase übernahmen Johan Enroth sowie das schwedische Softwareunternehmen Systemhuset (System Integrering) die Finanzierung, um die Fortführung der Programmentwicklung sicherzustellen. Rathsman und Lars Hjorth wurden als technische Berater beschäftigt und verpflichteten sich vertraglich, ihre Entwicklungsleistungen im Falle einer kommerziellen Verwertung vollständig zu refinanzieren. Zur formalen Bündelung der Rechte und Pflichten wurde die Gesellschaft Princhess AB gegründet, an der Rathsman (30%), Hjorth (10%), Enroth (30%) und Systemhuset (30%) beteiligt waren. Die aus den Programmen Princhess und Plymate erzielten Erlöse dienten ausschließlich der Deckung der Entwicklungskosten; persönliche Gewinne der Entwickler entstanden nicht.
Ab Anfang 1984 stellte Systemhuset Rathsman zudem eigene Entwicklungsräume zur Verfügung, wodurch erstmals seit dem Ende der Consumenta-Phase wieder eine stabile organisatorische Basis für die Programmentwicklung gegeben war.
Systemhuset übernahm damit nicht nur die Finanzierung, sondern bot Rathsman eine stabile organisatorische Basis, die erstmals seit dem Ende der Consumenta-Phase wieder kontinuierliche Entwicklungsarbeit ermöglichte.
In der PLY-Ausgabe 3/1984 (Oktober 1984) wurde diese Phase rückblickend unter dem Titel „Conchess feiert Comeback“ von Thoralf Karlsson als Neuausrichtung und Rückkehr an die internationale Spitze gewürdigt.
WMCCC 1984 und 1985 – Höhepunkt und Wendepunkt
Ein Höhepunkt von Rathsmans Karriere war die World Microcomputer Chess Championship 1984 in Glasgow. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nahm ein Conchess-Schachcomputer an der WM teil, was die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Produkts belegte. Dort errang Princhess den Weltmeistertitel (geteilter erster Platz in der kommerziellen Gruppe). Parallel traten zwei Conchess-Computer an, an deren Softwareentwicklung Rathsman ebenfalls beteiligt war.
Mit der Anstellung von Lars Hjorth bei Systemhuset Anfang 1985 intensivierte sich die Zusammenarbeit zwischen Software- und Hardwareentwicklung. Dieses enge Zusammenspiel trug wesentlich zur Wettbewerbsfähigkeit der späten Conchess-Programme bei.
Bei der WMCCC 1985 in Amsterdam traten sowohl das neue Programm Plymate als auch Princhess auf speziell konfigurierten Conchess-Computern an. Beide Programme erreichten einen respektablen zweiten Platz, wurden jedoch vom überragenden Erfolg von Richard Langs Mephisto Amsterdam deutlich übertroffen. Dieser Erfolg markierte einen Wendepunkt im kommerziellen Schachcomputermarkt und trug wesentlich dazu bei, dass die Produktion der Conchess-Computer in der Folgezeit auslief.
Den technischen Höhepunkt der Conchess-Reihe stellte 1985 die Conchess T8-Kassette mit einem auf 8 MHz getakteten Prozessor dar. Das Gerät galt als außergewöhnlich starker Taktiker und zählt heute zu den begehrtesten Sammlerstücken unter klassischen Schachcomputern. Johan Enroth meldete 1986 die Marke "Plymate" an.
Rückblick auf den Niedergang von Conchess
Die Entwicklung und Vermarktung von Conchess war von einer ungewöhnlich komplexen Abfolge wirtschaftlicher Ereignisse begleitet, die heute anhand detaillierter zeitgenauer Quellen rekonstruierbar sind (siehe Conchess).
Ohne einen finanzstarken Hersteller im Hintergrund ebbten die Erfolge von Conchess ab. Späte Programmvarianten erschienen nur noch in sehr kleinen Stückzahlen. Nach dem Verkauf von rund 37.000 der ursprünglich geplanten 50.000 Conchess-Geräte verschwand die Marke Conchess schließlich vollständig vom Markt.
Yeno 532 XL (1988)
Anfang 1988 erhielt Kaare Danielson von Yeno den Auftrag, ein neues 8-Bit-Schachprogramm zu entwickeln. Da Danielson zeitlich verhindert war, fragte er Ulf Rathsman, ob er an der Übernahme des Projekts interessiert sei. Rathsman nahm den Auftrag an und führte die Arbeiten im Auftrag von Jean Peters (Elsass, Frankreich) während seines Urlaubs sowie im Sommer 1988 aus. Der erste Hardware-Prototyp war im August 1988 fertiggestellt, das endgültige Programm auf Produktionshardware wurde am 24. Februar 1989 abgeschlossen.
Mephisto und spätere Jahre
In der Mitte der 1980er Jahre lizensierte auch die Firma Hegener + Glaser Programme von Rathsman für ihre Mephisto-Reihe. So basierten das erfolgreiche Modul Mephisto B&P und Mephisto MM II (beide 1985) auf Rathsmans Programmierung.
Plymate, Y! und internationale Turniere
Rathsman und Hjorth entwickelten anschließend gemeinsam das Programm Plymate weiter, das aus früheren Entwicklungsansätzen hervorging und als eigenständige Engine weitergeführt wurde. Princhess und Plymate nahmen gemeinsam an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil:
- WMCCC 1985
- WCCC 1986
- WMCCC 1987 in der Softwaregruppe
- WMCCC 1988 in der Softwaregruppe
Parallel entstand das Programm Y! (Why Not), in den Versionen Why Not 88 und Why Not 89. Neben Rathsman und Hjorth war Sandro Necchi als Buchautor beteiligt. Y! nahm teil an:
- WMCCC 1988
- WMCCC 1989
- WCCC 1989
Diese Programme markieren den Abschluss von Rathsmans aktiver Turnierlaufbahn im Computerschach.
Plymate und Y! zeichneten sich durch jeweils eigenständige algorithmische Weiterentwicklungen aus und waren nicht einfach Varianten von Princhess, sondern spielten auf internationaler Ebene weiterhin erfolgreich.
Rückzug und spätere Jahre
Irgendwann in den 1990er Jahren zog sich Ulf Rathsman weitgehend aus dem Computerschach zurück. Bei einer größeren Aufräumaktion im Jahr 2011 entsorgte er zahlreiche Disketten mit Quellcodes aus seiner aktiven Zeit.
Anfang 2022 nahm Rathsman erneut Kontakt zu Lars Hjorth auf. Gemeinsam entdeckten sie die frühen Schachcomputer wieder und zeigten sich überrascht über das anhaltende Interesse der Retro- und Emulationsszene. Ein Großteil der verloren geglaubten Materialien konnte aus verbliebenen Archiven rekonstruiert werden.
Bedeutung und Einfluss
Ulf Rathsman gilt als einer der wichtigsten Vertreter des europäischen Mikrocomputer-Computerschachs der 1980er Jahre. Seine Programme demonstrierten, wie mit extrem begrenzten Ressourcen, insbesondere auf 6502-Systemen mit wenigen Kilobyte Speicher, konkurrenzfähige Schachprogramme realisiert werden konnten. Seine Arbeiten beeinflussten sowohl die kommerzielle Entwicklung dedizierter Schachcomputer als auch die algorithmische Praxis einer Generation von Entwicklern. Die Conchess-Computer und Rathsmans Programme stehen exemplarisch für eine Phase, in der technische Innovation, spielerische Stärke und wirtschaftliche Risiken eng miteinander verwoben waren und prägen bis heute das historische Verständnis der frühen Schachcomputer-Ära.
- Informationen wurden von Ulf Rathsman und Lars Hjorth zur Verfügung gestellt
Kurzchronologie (Museums-Timeline)
1945
- 13. Mai 1945 – Geburt von Ulf Rathsman in New York als Sohn eines schwedischen Diplomaten (Schwedische und US-amerikanische Staatsbürgerschaft)
1950er–1960er Jahre
- Frühe Faszination für Spielmaschinen (Tic-Tac-Toe-Computer auf der S:t Eriksmässan in Stockholm).
- Beginn des Schachspiels im Alter von etwa zehn Jahren.
- Entwicklung zu einem starken Vereinsspieler (ca. 1850 Elo).
1970
- Eintritt bei L. M. Ericsson als Diplom-Ingenieur.
- Intensive Arbeit mit Großrechnern.
- Lektüre von Michail Botwinniks Computers, Chess and Long-Range Planning – prägend für den Einstieg ins Computerschach.
1974–1980: Großrechner-Ära
- Entwicklung des Fortran-Schachprogramms Dark Horse auf CDC- und UNIVAC-Systemen.
- 1977 – Teilnahme an der World Computer Chess Championship (WCCC) in Toronto (8. Platz); persönliches Treffen mit Michail Botwinnik.
- 1979 – 2. Platz bei der Europäischen Computerschachmeisterschaft in London.
- 1980 – Teilnahme an der WCCC in Linz (17. Platz).
1979–1981: Übergang zu Mikrocomputern
- Beginn der Zusammenarbeit mit Johan Enroth.
- Entwicklung von Princhess für Commodore PET / CBM.
- Januar 1981 – Aufgabe der Anstellung bei L. M. Ericsson, um sich vollständig der Entwicklung von Princhess zu widmen. (Finanzielle Absicherung durch seine Frau Anna-Lena; Johan Enroth finanziert die notwendige, kostspielige Datenausrüstung.)
- September 1981 – 2. Platz bei der World Microcomputer Chess Championship in Travemünde – internationaler Durchbruch.
1981–1983: Conchess-Phase
- November 1981 – Vertragsabschluss mit Peter-Ingolf Gericke (Consumenta) zur Entwicklung des Conchess-Programms.
- November 1981 – April 1982 – Einkommen von Consumenta.
- 1982 – Insolvenz von Consumenta; anschließende Anstellung bei Waltham Electronics.
- 1982 – Markteinführung des modularen Schachcomputers Conchess.
- Februar 1983 – Lars Karlsson verkauft seine Anteile an Dataindustrier an Ahlsell AB und zieht in die USA; zuvor freundschaftlicher Kontakt zu Johan Enroth.
- August 1983 – Insolvenz von Waltham Electronics.
- Herbst 1983 – Vereinbarung zur Entwicklung der Conchess-Bibliothekskassette „L“; während eines etwa einmonatigen Wehrdienstes arbeitet Rathsman an diesem Modul.
1983
- Entwicklung der Arcade-Schachautomaten Aladdin und Pirat für den Tivoli-Vergnügungspark in Kopenhagen.
- 22. Juni 1983 – Schlussrechnung an Cherry Entertainment.
- Geburt seiner Tochter Ylva.
1984–1985: Höhepunkt
- Anfang 1984 – Nutzung eines mietfreien Entwicklungsraums bei Systemhuset.
- März 1984 – Verkaufsstart des L-Moduls; Rathsman erhält Lizenzgebühren.
- 1. Juni 1984 – Anstellung bei Systemhuset.
- 1984 – Weltmeistertitel bei der World Microcomputer Chess Championship in Glasgow (Princhess, kommerzielle Gruppe).
- Januar 1985 – Lars Hjorth wird bei Systemhuset eingestellt; Beginn der intensiven Zusammenarbeit.
- 1985 – WMCCC Amsterdam: Princhess und Plymate jeweils 2. Platz; Dominanz von Richard Langs Mephisto markiert einen Wendepunkt.
- Veröffentlichung der Conchess T8 (8 MHz) – technischer Höhepunkt der Conchess-Reihe.
1986–1989
- Lizenzierungen von Rathsman-Programmen für die Mephisto-Reihe (u. a. Mephisto B&P, MM II).
- Weiterentwicklung und Turnierteilnahmen der Programme Plymate und Y! (Why Not).
- 1989 – Abschluss der aktiven Turnierlaufbahn im Computerschach.
Ab 1990
- Weitgehender Rückzug aus dem professionellen Computerschach.
- Spätere Entsorgung eines Großteils der originalen Quellcode-Disketten.
2022
- Wiederaufnahme des Kontakts zu Lars Hjorth.
- Teilweise Rekonstruktion historischer Materialien.
- Überraschung über das anhaltende Interesse der Retro- und Emulationsszene.
Hinweis: Eine detaillierte chronologische Darstellung der Entwicklung und Produktion der Conchess-Schachcomputer findet sich im Artikel Conchess.
Downloads
- Übersetzung und Bereitstellung durch Lars Hjorth
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PLY/1984/3 "CONCHESS GÖR COMEBACK" als PDF-Datei zum Download |
Zusätzliche Informationen
Lars Hjorth stellte im schachcomputer.info Forum folgende Infos zur Verfügung:
"Ich veröffentliche hier Daten über Ulfs Programme bis zu Conchess „Original“/Standard 2 MHz.:
- 770807 Dark Horse 1.0 (WCCC-77 Toronto, CDC 6400)
- 7803xx Dark Horse (Byte Vol. 3, No. 3, March 1978, Fortran IV, 24KWord (60-bit), CDC 6600)
- 790925 Dark Horse 1.2 (ECCC 1979 London)
- 791210 Dark Horse 1.2 (Stockholm local event at LKAB, Fortran. 36-bit UNIVAC 1100/81)
- 800904 Princhess 1.0 (London WMCCC-80, Assembler 12 KiB/6502/Commodore PET 3032 1 MHz)
- 800925 Dark Horse 1.2 (WCCC-80 Linz. Fortran. 36-bit UNIVAC 1100/81)
- 801216 Princhess 1.2 (Stockholm Micro 1980 Tournament, Assembler/6502/Commodore PET 3032 1 MHz)
- 810924 Princhess 2.9 (WMCCC-81 Travemünde, Assembler/6502/Commodore PET 3032 1 MHz)
- 811123 Princhess B (Princhess 2.9, Stockholm Micro-81. Conchess-prototype metal-board)
- 820615 Conchess "Original" (Princhess 3, Assembler. 6502. 2 MHz 24 KB)
Im Wesentlichen würde ich sagen, dass das „Princhess 2.9, WMCCC-81 Travemünde“ das gleiche Programm wie Conchess Original ist, aber mit halber Geschwindigkeit: 1 MHz."
ULF – Der Mann hinter PLYMATE
Interview von Göran Grotting aus der Zeitschrift PLY 1/1987 der SSDF
(übersetzt und bereitgestellt von Lars Hjorth)
PLY startet nun eine Artikelserie mit dem Titel "Schwedische Schachprogrammierer von Weltklasse". Als ersten stellen wir Ulf Rathsman aus Spånga vor.
Ulf ist 41 Jahre alt und Datenberater bei Systemhuset AB. Er gehört zu den Veteranen im Bereich Computerschach und ist seit 1974 dabei. Die meisten kennen ihn als den Mann hinter Conchess und Plymate.
Bitte erzählen Sie den Lesern von PLY etwas über Ihren Werdegang als Schachprogrammierer!
Ich habe 1974 mit dem Programmieren von Schachprogrammen begonnen. Drei Jahre später war ich mit meinem Großrechnerprogramm "Dark Horse" fertig und habe damit an der Weltmeisterschaft in Toronto teilgenommen. Chess 4.6 gewann und Dark Horse belegte den sechsten Platz. 1979 begann ich mit der Entwicklung eines Mikrocomputerprogramms. Ich nahm mit diesem Programm unter dem Namen Princhess an der Mikrocomputer-Weltmeisterschaft 1981 in Travemünde teil. Dort lief es gut – das Programm wurde Zweiter hinter Fidelity Experimental –, was zu einem kommerziellen Produkt führte.
Der Computer erhielt den Namen Conchess und wurde in drei verschiedenen Ausführungen verkauft. Das Programm wird immer noch als Basisprogramm für das Conchess-Brett verkauft. Nach diesem Erfolg arbeitete ich weiter. Im Herbst 1984 war das neue Conchess-Programm fertig. Dieses Programm muss als völlig neu bezeichnet werden und hatte nicht viele Ähnlichkeiten mit dem alten.
Das Programm teilte sich den Sieg bei der Weltmeisterschaft in Glasgow. Im nächsten Herbst war ich mit dem Plymate-Programm fertig, das als Weiterentwicklung von Conchess Glasgow bezeichnet werden kann. Plymate wurde Zweiter bei der Weltmeisterschaft in Amsterdam hinter dem überlegenen Mephisto-Programm.
Wie viel Zeit investieren Sie in die Schachprogrammierung?
Das hat im Laufe der Jahre variiert. Von 1981 bis 1984 war es mehr als eine Vollzeitbeschäftigung. Danach war es periodisch, zeitweise ziemlich intensiv.
Mit welchen Personen arbeiten Sie zusammen?
Finanziell waren viele Personen beteiligt. Aber vor allem möchte ich Johan Enroth und Lars Hjorth erwähnen. Johan hat sowohl finanziell als auch schachlich eine große Rolle gespielt. Er hat unter anderem umfangreiche Tests durchgeführt und wertvolle Anregungen gegeben.
Was die Programmierung angeht, habe ich eine großartige und gute Zusammenarbeit mit Lars Hjorth gehabt. Ich muss auch die Unterstützung von allen bei Systemhuset erwähnen.
Woher bekommst du deine Ideen?
Von Anfang an habe ich durch Bücher über Schachprogrammierung gelernt. Danach habe ich mit meinen eigenen Ideen weitergearbeitet. Ich bekomme Impulse durch das Lesen von Artikeln in Zeitschriften, z. B. im ICCA-Journal. Ich habe auch Kontakt zu starken schwedischen Schachspielern gehabt und versucht, ihre Ansichten in das Schachprogramm umzusetzen.
Welchen Computer verwenden Sie zum Programmieren?
In den letzten Jahren habe ich einen Commodore Pet mit 32 KB verwendet, der um 8 KB erweitert wurde. Das hat seine Probleme, da das gesamte Plymate-Programm nicht auf einmal in diesen Computer passt. Also muss ich Teile des Programms einzeln testen.
Wie stark sind Sie selbst als Schachspieler?
Ich habe seit mehreren Jahren nicht mehr ernsthaft Schach gespielt. Aber als ich es tat, hatte ich eine Wertungszahl von etwa 1850.
Wie läuft es, wenn Sie selbst gegen Plymate spielen?
Im Blitzschach habe ich keine Chance! Ich hole vielleicht einen Punkt von zehn! Leider habe ich selten Zeit, eine lange Partie gegen den Computer zu spielen.
Aber profitieren Sie nicht davon, dass Sie das Programm selbst entwickelt haben?
Nein, eigentlich nicht. Ich kann Plymates Züge nicht vorhersagen, sondern werde oft überrascht. Möglicherweise kann ich vorhersagen, was Plymate nicht spielen wird!
Was halten Sie von der PLY-Rangliste?
Ich glaube, dass sie sehr gut stimmt – zumindest bei Matches, bei denen der Computer gegen viele verschiedene Gegner antritt. Aber wenn man einen Computer besitzt, lernt man nach und nach seine Schwächen kennen und kann sie ausnutzen, was bedeutet, dass man die Spielstärke des Computers etwas niedriger einschätzt. Der Computer lernt ja nie etwas dazu, sondern wiederholt seine Fehler. Ich habe jedenfalls noch kein besseres Bewertungssystem für Computer gesehen als das in PLY.
Wie laufen Ihre aktuellen Bemühungen?
Nach der Weltmeisterschaft in Amsterdam habe ich etwa ein Jahr lang an dem Programm gearbeitet. Viele Fehler wurden behoben und vieles andere geändert, aber leider kann ich keine Verbesserung der Ergebnisse feststellen. Meine neueste Version des Plymate-Programms spielt anders, aber ich kann nicht sagen, dass es mehr Spaß macht!
Dass es im Endspiel besser ist, ist das Einzige, was ich mit Sicherheit behaupten kann. Die Version, die im Sommer in Köln vorgestellt wurde, hielt ich für eine große Verbesserung. Weitere Testspiele zeigten jedoch, dass dies nicht der Fall war! Es hat sich gezeigt, dass es nicht so einfach ist, weiterzukommen. Beispielsweise neigt die kommerzielle Plymate-Version dazu, die Randbauern etwas zu früh zu spielen, z. B. a2-a4. Das habe ich geändert, aber die Testergebnisse wurden dadurch nicht besser. Wenn ich den Zug a2-a4 verhindere, spielt Plymate vielleicht stattdessen einen noch schlechteren Zug. Der Randbauernzug hat vielleicht doch das Spiel eröffnet, auch wenn er aus schachtechnischer Sicht nicht so gut aussah. Nach früheren Erfahrungen konnte ich hier und da ein wenig am Programm ändern und - schwupps! - hatte es 100 Ratingpunkte gewonnen! Jetzt ist das offenbar nicht mehr so!
Vielleicht liegt es daran, dass die Grenze für den Prozessor 6502 nun erreicht ist?
Das hat man schon oft gedacht, was sich aber als falsch herausgestellt hat. Aber vielleicht gilt das für Brute-Force-ähnliche Programme. Vielleicht muss man einen höheren Grad an Selektivität einführen.
Wird es bald eine neue Version des Plymate-Programms für schwedische Conchess-Besitzer geben?
Derzeit ist das nicht aktuell. Wenn man die Leute nicht enttäuschen will, muss man etwas anbieten, das nachweislich besser ist. Aber das kann sich schnell ändern – wenn mir etwas einfällt.
Hast du noch andere Neuigkeiten zu Plymate?
Ja, das Programm wird in einem speziellen Modul für SciSys Leonardo angeboten. Die Details stehen noch nicht fest, aber nach meinen Informationen wird es den Namen "Brute Force" tragen. Es ist noch nicht klar, um welche Version von Plymate es sich handeln wird und welche Megahertz-Zahlen gelten werden. Das Plymate-Programm wird auch weiterhin als Basisprogramm in Mephisto unter dem Namen MM2 gelten. Hegener & Glaser haben derzeit kein Interesse daran, eine neue Version zu kaufen.
Ist es vielleicht an der Zeit, dass Sie den Prozessor wechseln?
Vielleicht, aber das ist eine sehr schwere Entscheidung. Es dauert nämlich ein Jahr Programmierzeit, um ein brauchbares Schachprogramm für einen neuen Prozessor zu erstellen. Wenn man eine solche Entscheidung trifft, muss man davon überzeugt sein, dass der Prozessor so viel leistungsfähiger ist, dass sich diese Arbeit lohnt. Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn, auf den Prozessor 68 000 umzusteigen. Es muss etwas sein, das eine viel größere Kapazität hat.
Was halten Sie von den Aussichten, Richard Langs Mephisto-Programm einzuholen?
Das wird schwierig, aber es ist natürlich möglich. Er hat eine fruchtbare Methode gefunden, aber ich bin mir nicht ganz sicher, was das ist. Ich bin jedoch überzeugt, dass sein Programm gut ist und dass dies nicht so sehr an der Hardware liegt.
Richard Lang könnte sicherlich auch das beste Programm für den Prozessor 6502 schreiben, wenn er Lust dazu hätte. Richard Lang hat zwei Vorteile. Erstens hat er sehr intensiv mit Ossi Weiner zusammengearbeitet, der ein sehr starker Schachspieler ist. Das hat Lang sicherlich viel gebracht.
Zweitens hat Lang Zugang zu einem Schachcomputer, der es ihm ermöglicht, automatisch eine sehr große Anzahl von Partien gegen andere Schachprogramme zu spielen. Dies gibt ihm große Möglichkeiten, verschiedene Fehler in seinem Programm schnell zu korrigieren.
Wie gehen Sie vor, um selbst herauszufinden, ob eine neue Version des Plymate-Programms besser ist als die vorherige?
Ganz einfach, indem ich Testpartien gegen andere Computer spiele. Ich habe mehrere Leute, die mir dabei helfen. Aber wie PLY festgestellt hat, ist es nicht so einfach, sich sicher zu sein. Leider sind sehr viele Partien erforderlich, um Ratingunterschiede von etwa 50 Punkten sicher zu bestätigen. Man muss sich auf seine Intuition und die Qualitätsbewertung der Partien verlassen.
Wie lange werden Sie noch mit der Schachprogrammierung weitermachen?
Ich habe keine Pläne, aufzuhören, sondern werde noch lange weitermachen. Mein Interesse für Computerschach ist nach wie vor groß. Ich habe die Idee, irgendwann einmal Datenbanken für verschiedene Arten von Endspielen anzulegen – genau wie Ken Thompson es getan hat.
Zum Schluss: Wann wird ein Computer Weltmeister?
Diese Frage wurde mir zum ersten Mal 1980 gestellt und ich antwortete damals: In 100 Jahren! Ich bleibe bei dieser Einschätzung und antworte daher jetzt: In 93 Jahren! Es reicht nicht aus, auf der PLY-Rangliste 2700 Punkte zu erreichen, wenn ein Schachcomputer Kasparov schlagen soll. Es sind mindestens 2800 Punkte erforderlich, da der Weltmeister seinen Gegner "studieren" kann, was heutige Schachcomputer jedenfalls nicht können.
GÖRAN GROTTLING
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Schachcomputer, Module und Software
Bilder
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Ulf Rathsman
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Ulfs "alte Freunde"
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Ulf Rathsman 1980
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Ulf Rathsman Dark Horse
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1982 Ulf Rathsman+Johan Enroth at Johans home
Ulf Rathsman - Simultanturnier gegen Paul Keres
Conchess Prospekte
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Lars Hjorth und Ulf Rathsman (1986)
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Saitek Brute Force Rathsman Production Box 1987
