1806: Unterschied zwischen den Versionen
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Der CDP 1806 Mikroprozessor ist eine Weiterentwicklung des CDP [[1802]]. Vergleichbar mit dem [[1805]] wurde beim 1806 der Befehlssatz auf 123 Befehle erweitert und ein programmierbarer Timer/Zähler implementiert. Das on-chip-RAM (64 Byte) des [[1805]] wurde beim 1806 weggelassen. Er ist pinkompatibel zum 1802 (bis auf Pin 16) und softwaremäßig abwärtskompatibel. Er wurde mit max 5 MHz bei Betriebsspannungen bis 6.5 V ausgeliefert, ist aber recht tolerant gegenüber Übertaktung. Die Leistungsaufnahme war mit max 50 mW CMOS-typisch gering. Zum Einsatz in der Schachcomputerwelt kam der 1806 im [[Mephisto MM I]] bei 8 MHz. | Der CDP 1806 Mikroprozessor ist eine Weiterentwicklung des CDP [[1802]]. Vergleichbar mit dem [[1805]] wurde beim 1806 der Befehlssatz auf 123 Befehle erweitert und ein programmierbarer Timer/Zähler implementiert. Das on-chip-RAM (64 Byte) des [[1805]] wurde beim 1806 weggelassen. Er ist pinkompatibel zum 1802 (bis auf Pin 16) und softwaremäßig abwärtskompatibel. Er wurde mit max 5 MHz bei Betriebsspannungen bis 6.5 V ausgeliefert, ist aber recht tolerant gegenüber Übertaktung. Die Leistungsaufnahme war mit max 50 mW CMOS-typisch gering. Zum Einsatz in der Schachcomputerwelt kam der 1806 im [[Mephisto MM I]] bei 8 MHz. | ||
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Aktuelle Version vom 15. Januar 2019, 23:10 Uhr
Der CDP 1806 Mikroprozessor ist eine Weiterentwicklung des CDP 1802. Vergleichbar mit dem 1805 wurde beim 1806 der Befehlssatz auf 123 Befehle erweitert und ein programmierbarer Timer/Zähler implementiert. Das on-chip-RAM (64 Byte) des 1805 wurde beim 1806 weggelassen. Er ist pinkompatibel zum 1802 (bis auf Pin 16) und softwaremäßig abwärtskompatibel. Er wurde mit max 5 MHz bei Betriebsspannungen bis 6.5 V ausgeliefert, ist aber recht tolerant gegenüber Übertaktung. Die Leistungsaufnahme war mit max 50 mW CMOS-typisch gering. Zum Einsatz in der Schachcomputerwelt kam der 1806 im Mephisto MM I bei 8 MHz.