Excalibur Einstein Master Chess Checkers E=mc2
Der Excalibur Einstein E=MC2 erschien im Jahr 2008 zu einem ursprünglichen Preis von $69.99. Es handelt sich technisch um ein Upgrade des Modells 911E-3 (Excalibur Kingmaster III), das mit kosmetischen Anpassungen unter dem "Einstein"-Branding neu aufgelegt wurde.
Dieses Modell markiert einen historischen Wendepunkt: Es ist der letzte von Excalibur Electronics eigenständig entwickelte Schachcomputer vor dem Konkurs und dem Verkauf an EB Electronics am 1. Juli 2009. Der Vertrieb erfolgte über die Firma EWIG.
| Prozessor | S3C72F5DXX, 1.05 MHz, 4 Bit Singlechip |
| Speicher | 16 KB ROM, 544 x 4-bit RAM |
| Programmierer | Nelson, Ron |
| Eröffnungen | 250 Varianten |
| Spielstufen | 73 (Schach) / 16 (Dame/Checkers) |
| Ausstattung | Drucksensoren, LCD-Display, Zugvorschlag, Stellungsbewertung |
| Maße (BxTxH) | 25,4 x 30,4 x 2,5 cm |
| Stromversorgung | 3x AA Batterien |
Im Jahr 1999 investierte Ron Nelson neun Monate in die Entwicklung eines neuen 4-Bit-Schachprogramms. Ziel war es, ein fähiges Programm für Anfänger und Hobbyspieler zu schaffen, das auf extrem kostengünstiger Hardware läuft.
Um das Programm in den begrenzten Speicherplatz (16 KB ROM) zu pressen, mussten massive Kürzungen am ursprünglichen H8-Programm vorgenommen werden:
- Entfernung der Attack Bit Map Tables
- Verkleinerung des Eröffnungsbuchs
- Komplette Streichung der Denkroutinen (Permanent Brain) und komplexer Suchalgorithmen.
Das Ergebnis war ein sehr spielbares Programm, das im Jahr 2000 im Modell 375 erstmals erschien und später die Basis für zahlreiche Excalibur- und Radio-Shack-Modelle bildete. Der Einstein E=MC2 nutzt exakt dieses optimierte Programm.
Das Gerät wurde im Auftrag des EWIG Industries Hong Kong Office in Kowloon gefertigt. EWIG ist eine Tochtergesellschaft der EWIG Industries Macao Commercial Offshore Limited. Die eigentliche Produktionsstätte für die elektronischen Komponenten befand sich in der chinesischen Provinz Guangdong.