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Fidelity Elite Premiere

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Fidelity Elite Premiere

Picture by Michael Watters

STAMMDATEN
Hersteller Fidelity
Markteinführung 1992
CElo 2043 (Elite V2) / 2190 (Vancouver 16 Bit 16 MHz)
Programmierer Spracklen, Dan & Kate / Lang, Richard
Einführungspreis 1998 DM (1000 Euro)
HARDWARE & TECHNIK
Prozessor / Typ 68000 / 16 Bit
Takt RAM ROM
16 MHz 256 KB 256 KB
BENCHMARKS & TIEFE
BT-2450 BT-2630 Colditz Tiefe
1957 (Elite V2)
BEDIENUNG & AUSSTATTUNG
Bibliothek 64.000 bzw. 150.000 Halbzüge
Spielstufen
Ein- / Ausgabe Magnetsensoren / 64 Feld-LEDs
Display 2 4-stellige 7-Segment Anzeigen (LED)
PHYSISCHE DATEN & SONSTIGES
Einführungspreis 1998 DM (1000 Euro)
Stromzufuhr 8,5V- / 300 mA / Plus innen
Maße 42 x 45 x 4,5 cm / Spielfeld 36 cm / Königshöhe 8,5 cm
Verwandt Fidelity Elite Avant Garde Version 2 / Mephisto Vancouver 68000
Es konnten sogar, was bisher bei Programmen von Richard Lang nicht möglich war, mittels eines angeschlossenen Druckers Partieausdrucke mit Zeitverbrauch, Suchtiefe, Varianten, usw. ausgedruckt werden.
Die letzte Neuerscheinung 1992 von Fidelity auf dem deutschen Markt war der Elite Premiere für 1.998,-- DM. Wie der Name bereits andeutet, war dies der erste "Zweihirn-Schachcomputer" der Welt. In ihm pochten zwei Seelen in einer Brust, nämlich die Programme der früheren "Erzfeinde" Elite Version 2 und des Weltmeisters Mephisto Vancouver. So etwas kann man auch "Wiedervereinigung auf Schachcomputerebene" nennen! Äußerlich glich er den bisher erschienenen Elite-Versionen wie ein Ei, nur mit dem Unterschied, daß man mittels eines kleinen Schalters an der Vorderseite zwischen diesen beiden Programmen auswählen konnte. Im Inneren arbeitete ein 68000 Prozessor mit 16 Mhz, jedoch wuchs der Programmumfang logischerweise auf 256 KB an. Leider bestand aber für experimentierfreudige Freaks keine Möglichkeit, mitten in einer Partie die augenblickliche Brettstellung an das andere Programm zu übergeben. Man mußte die Stellung also komplett neu eingeben. Auch das automatische Spiel beider Programme gegeneinander war nicht möglich. Trotz dieser Nachteile hatte der Elite, zusammen mit dem Vancouver Programm, doch einiges mehr an Ausstattungsumfang zu bieten, darunter
  • Bis zu 48 Partien abspeicherbar
  • Einstellbare Spielstile
  • Einstellbare Selektivität
  • 6 einstellbare Eröffnungsbibliotheken
  • Wert einer jeden Figur war veränderbar
  • Erweiterbare Eröffnungsbibliothek


Fidelity Elite Premiere - Bilder: Picture by Christian Marquardt


YouTube Video by Vince Gum

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