Fidelity Elite Premiere

aus Schachcomputer.info Wiki, der freien Schachcomputer-Wissensdatenbank
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fidelity Elite Premiere
Hersteller Fidelity Jahr: 1992
Elo 1993 (Elite V2) / 2150 (Vancouver 16 Bit 16 MHz) Preis 1998 DM (1000 Euro)
Programmierer Spracklen, Dan & Kate / Richard Lang BT-2450 1957 (Elite V2)
Prozessor 68000 BT-2630
Prozessortyp 16 Bit Colditz
Takt 16 MHz Rechentiefe
RAM 256 KB Display 2 4-stellige 7-Segment Anzeigen (LED)
ROM 256 KB Zugeingabe Magnetsensoren
Bibliothek 64.000 bzw. 150.000 Halbzüge Zugausgabe 64 Feld-LEDs
Spielstufen
Maße 42 x 45 x 4,5 cm / Spielfeld 36 cm / Königshöhe 8,5 cm
Stromversorgung   8,5V- / 300 mA / Plus innen
Verwandt Fidelity Elite V2 / Mephisto Vancouver 68000
Sonstiges
Es konnten sogar, was bisher bei Programmen von Richard Lang nicht möglich war, mittels eines angeschlossenen Druckers Partieausdrucke mit Zeitverbrauch, Suchtiefe, Varianten, usw. ausgedruckt werden.

Fidelity Elite Premiere 1.jpg

© Michael Watters

Fidelity Elite Premiere 2.JPG

© Christian Marquardt


Infos
Die letzte Neuerscheinung 1992 von Fidelity auf dem deutschen Markt war der Elite Premiere für 1.998,-- DM. Wie der Name bereits andeutet, war dies der erste "Zweihirn-Schachcomputer" der Welt. In ihm pochten zwei Seelen in einer Brust, nämlich die Programme der früheren "Erzfeinde" Elite Version 2 und des Weltmeisters Mephisto Vancouver. So etwas kann man auch "Wiedervereinigung auf Schachcomputerebene" nennen! Äußerlich glich er den bisher erschienenen Elite-Versionen wie ein Ei, nur mit dem Unterschied, daß man mittels eines kleinen Schalters an der Vorderseite zwischen diesen beiden Programmen auswählen konnte. Im Inneren arbeitete ein 68000 Prozessor mit 16 Mhz, jedoch wuchs der Programmumfang logischerweise auf 256 KB an. Leider bestand aber für experimentierfreudige Freaks keine Möglichkeit, mitten in einer Partie die augenblickliche Brettstellung an das andere Programm zu übergeben. Man mußte die Stellung also komplett neu eingeben. Auch das automatische Spiel beider Programme gegeneinander war nicht möglich. Trotz dieser Nachteile hatte der Elite, zusammen mit dem Vancouver Programm, doch einiges mehr an Ausstattungsumfang zu bieten, darunter
  • Bis zu 48 Partien abspeicherbar
  • Einstellbare Spielstile
  • Einstellbare Selektivität
  • 6 einstellbare Eröffnungsbibliotheken
  • Wert einer jeden Figur war veränderbar
  • Erweiterbare Eröffnungsbibliothek


Fidelity Elite Premiere - Bilder: © Christian Marquardt
Fidelity Elite Premiere 9.jpg
Fidelity Elite Premiere 7.jpg
Fidelity Elite Premiere 5.jpg
Fidelity Elite Premiere 6.jpg
Fidelity Elite Premiere 8.jpg
Fidelity Elite Premiere 4.jpg
Fidelity Elite Premiere 3.jpg
Fidelity Elite Premiere 10.jpg