Boris Handroid

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Chafitz Boris Handroid
Handroid.jpg
Hersteller Programmierer Markteinführung Elo
Chafitz / Applied Concepts (in Deutschland Sandy) Spracklen, Dan & Spracklen, Kathe 1980 1371
Prozessor Takt RAM ROM
6502 2 MHz 2 KB 8 KB
Rechentiefe BT-2450 BT-2630 Colditz
Bibliothek ca. 800 Halbzüge
Display 8 stellige alphanumerische Anzeige
Spielstufen 7
Zugeingabe Hallsensoren
Zugausgabe Roboterarm + Alphanumerisches Display
Einführungspreis rund 1500 €
Prozessortyp 8 Bit
Stromversorgung ?
Maße ?
Verwandt Chafitz ARB Sargon 2.5, Chafitz Sargon 2.5
Sonstiges




Level Infobox
30 Sek / Zug 30 Min / Partie 60 Sek / Zug 60 Min / Partie Turnier Analyse
~2 (20 - 40 Sek.) Keine Stufe für gesamte Partie! ~3 (45 - 90 Sek.) Keine Stufe für gesamte Partie! 4 (40 Züge in 2 Stunden) ~6


Infos
Foto und Text aus Heim-Schachcomputer Ergänzungsband 1: Mitte September 1980 präsentierte die Münchener Firma Sandy Electronic der Presse den ersten elektronischen Schachroboter der Welt. Seit Ende 1980 können Liebhaber Vorbestellungen für diesen außergewöhnlichen Schachcomputer bei nämlicher Firma aufgeben; in Kaufhäusern wird das Gerät aufgrund seiner Exklusivität jedoch nicht geführt. Handroid erkennt mit Hilfe von 64 Halleffekt-Transistoren nicht nur die Bewegung der vom menschlichen Gegenüber geführten Figuren, sondern ist auch in der Lage, über einen durch 3 Servomotoren gesteuerten Roboterarm seine eigenen Züge auszuführen. Das Gerät verfügt über 7 Spielstärken und enthält dasselbe Schachprogramm Chafitz Sargon 2.5 wie das MGS Multispielsystem. Weitere Merkmale des Schachcomputers sind u.a.: eingebauter Zugzähler, integrierte Schachuhr, Anzeige der Figurenstellung einer Reihe mittels LED-Display, Unterbreitung von Zugvorschlägen, Anzeige 60 verschiedener Kommentare in Laufschrift, Verwendbarkeit für andere Spielmodule wie z.B. Dame und weiterentwickelte Schachprogramme.