Saitek Schach-Trainer

aus Schachcomputer.info Wiki, der freien Schachcomputer-Wissensdatenbank
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Saitek Kasparov Schach-Trainer
Hersteller Saitek Jahr: 1995
Elo Preis
Programmierer Frans Morsch BT-2450
Prozessor H8 Singlechip BT-2630
Prozessortyp 8 Bit Colditz
Takt 10 MHz (20 Mhz Quarz) Rechentiefe 16 Halbzüge
RAM 0,5 KB Display
ROM 16 KB Zugeingabe Drucksensoren
Bibliothek 2000 Halbzüge Zugausgabe 16 Rand-LEDs
Spielstufen 64
Maße 33,5 x 25 x 3,7
Stromversorgung   6x Babyzellen (Typ C), 9V / 300mA (Plus innen)
Verwandt Saitek GK2000, Saitek Turbo Advanced Trainer
Sonstiges
Coach Funktion warnt optisch und akustisch vor Fehlern



Level Infobox
30 Sek / Zug 30 Min / Partie 60 Sek / Zug 60 Min / Partie Turnier Analyse
A8 D5 B2 D7 C5 B8
ST1.jpg


Infos
Der Schach-Trainer ist verwandt mit dem GK2000, allerdings ohne dessen Display und mit abgespecktem Funktionsumfang.

Der von Hegnener & Glaser vertriebene Schach-Trainer ist offensichtlich ein Remake des Saitek Turbo Advanced Trainer von 1992.

Das Gerät beinhaltet ein Lehrbuch mit Übungsstellungen aus Meisterpartien und Bewertungsfunktion. Diese Funktionen werden im Artikel "Schachtrainer" genauer betrachtet und mit anderen Geräten verglichen.
Aus diesem Artikel hier das Kapitel "Saitek Kasparov Schach-Trainer (1995)":

Anlässlich der Schach-WM 1995 Kasparov-Anand, hatte Saitek diese Neuauflage des Turbo Advanced Trainer auf den Markt gebracht. Das Äußere des Schach-Trainers ziert als Aufdruck die Unterschrift von Garry Kasparov. Über das Programm braucht man nicht viele Worte verlieren, es ist ein hinlänglich bekannter GK 2000-Clone von Frans Morsch. Laut BDA soll er hier mit 16 MHz statt den üblichen 8-10 MHz laufen. Stichproben mit Teststellungen aus dem BT-Test haben aber nahezu identische Zeiten zu den bekannten Clones ergeben. Beigefügt ist das Übungsbuch „Schritt für Schritt zur Meisterschaft“, mit 8 Partien von Schachweltmeistern. Hierzu sind 64 Aufgaben im Schach-Trainer gespeichert, die es zu lösen gilt. Der Schach-Trainer speichert die Daten ab und bewertet am Ende die Spielstärke des Lernenden. Weiterhin kann eine Coach-Funktion während einer Partie aktiviert werden. Der Schachcomputer warnt dann vor Fehlzügen oder Drohungen in Form von akustischen Signalen.

Fazit: Leider der einzige Schachcomputer mit Lehrfunktion, der unter dem Namen Saitek herausgebracht wurde. Wie üblich ist dabei das gleiche Konzept mehrfach in den Markt geworfen worden, nur um Nuancen geändert.

Übungsbeispiel anhand der Partie Larsen-Spassky, Belgrad 1970, 0-1


Innenleben

CPU
Quartz