Commodore Chessmate

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Commodore Chessmate
Hersteller Commodore Jahr: 1978
Elo 683 Preis 199 DM (99 €)
Programmierer Jennings, Peter BT-2450
Prozessor 6504 = 6502 mit verringertem 8K Adressraum BT-2630
Prozessortyp 8 Bit Colditz
Takt 1 MHz Rechentiefe
RAM 320 Bytes Display 4-stellige 7-Segment Anzeige
ROM 5 KB Zugeingabe Tastatur
Bibliothek 32 Eröffnungen á 16 Züge Zugausgabe Display
Spielstufen 8
Maße 16 x 22 x 5 cm
Stromversorgung   Netz = AC, 10V, 600 mA
Verwandt Novag Chess Champion MK II, TEC Schachcomputer
Sonstiges
Enthält Programm Microchess 1.5

Chessmate.jpg
Commodore ChessMate PCB.jpg

Infos
Schachfreund Tom Spira beschreibt das Spiel mit dem Chessmate nachfolgend sehr plastisch:

"Der Chessmate macht bei Tastendruck und Zugausgabe Piepstöne, die der natürlichen Obertonreihe entsprechen. Wenn er matt gesetzt wird ertönt eine wirre Tonfolge, die befürchten lässt, er explodiert gleich. Wenn er hingegen matt setzt, ertönt eine Tonfolge, die einem (hämischen) Lachen ähnelt. - Ich bin Musiker, besser kann ich es nicht beschreiben. Zudem gab es das "H-Knack"-Problem: Beim Lesen über das historische Programm "Robot Chess" von 1952, wo innerhalb des Feldes von 10x10 Feldern das Schachbrett eingebettet wurde, fiel mir mein alter Chessmate wieder ein: In ausweglosen Situationen kam es vor, dass er seinen Springer nach "H-Knack" zog, soll heißen: Das Ursprungsfeld des Springers wurde noch korrekt angegeben, das Zielfeld aber nicht. Das Zielfeld war hingegen ein Feld der Spalte H, die auch erreichbar war - aber nicht in eine der Zeilen 1-8, sondern offenbar außerhalb des Schachfeldes. In der Anzeige erschien dann z. b. "G8-H-", wobei die Töne für "G", "8" und "H" gewohnt ertönten, hingegen bei der Teilkoordinate "-" lediglich ein "Knack". Solche Partien ließen sich nicht weiter spielen, weil unklar war, wo der Computer wähnte, dass sein Springer wohl steht (jedenfalls nicht auf dem regulären Schachbrett)."


Level Beschreibung
Platine

Weblinks