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Excalibur: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Excalibur Electronics, Inc.''' war ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Miami, Florida, das auf die Entwicklung und den Vertrieb von elektronischen Freizeitprodukten spezialisiert war. Bekanntheit erlangte das Unternehmen vor allem durch seine Schachcomputer, LCD-Spiele und elektronischen Brettspiele.


'''Excalibur Electronics, Inc.''' , (seit 2009 EB Excalibur)
== Geschichte ==
war ein amerikanisches Elektronikunternehmen und Hersteller von Schachcomputern bzw. weiteren elektronischen Spielen mit Sitz in Miami, Florida. Gegründet wurde es 1992 von [[Shane Samole]], Sohn des [[Fidelity]]-Gründers [[Sidney Samole]], zusammen mit dem ehemalige Fidelity-Verkaufsleiter Terry Everett<ref>[[Larry Kaufman]] ('''1992'''). ''Excalibur Electronics''. Computer Chess Reports, Vol. 3, No. 1, pp. 5</ref>. Excalibur begann zunächst mit dem Import von Schachpartien von Eric White, aber bald setzte der ehemalige Fidelity-Direktor Ron Nelson die Computerschachtechnik sowie die Schachprogrammierung in Shanes Firma fort und wurde Engineering Vice President für Excalibur Electronics<ref>[http://www.ismenio.com/fidelity.html Fidelity Electronics from ChessComputers.org]</ref>. Im Jahr 2009 wurde Excalibur Electronics, Inc. im Rahmen einer internen Umstrukturierung als EB Excalibur mit der Cortec-Tochtergesellschaft ''EB Brands, LLC'' verschmolzen.<ref>[https://www.sawayapartners.com/eb-excalibur-completes-acquisition-of-certain-assets-of-excalibur-electronics/ EB Excalibur Completes Acquisition of Certain Assets of Excalibur Electronics Sawaya Partners., LLC], July 7, 2009</ref>. <ref>https://www.chessprogramming.org/Excalibur_Electronics</ref> 


=== Schachcomputer ===
Das Unternehmen wurde im Jahr [[1992]] von '''Shane Samole''', zusammen mit dem ehemalige Fidelity-Verkaufsleiter Terry Everett <ref>[[Larry Kaufman]] ('''1992'''). ''Excalibur Electronics''. Computer Chess Reports, Vol. 3, No. 1, pp. 5</ref> gegründet.
 
Ziel des Unternehmens war es zunächst, elektronische Spiele - insbesondere Schachcomputer von [[White, Eric|Eric White]] ([[CXG]]) -  zu importieren und zu vertreiben. In den folgenden Jahren entwickelte Excalibur zunehmend eigene Produkte. Eine zentrale Rolle in der technischen Entwicklung spielte [[Nelson, Ron|Ron Nelson]], der als Vice President of Engineering tätig war und maßgeblich an der Entwicklung der Schachcomputer beteiligt war <ref>[http://www.ismenio.com/fidelity.html Fidelity Electronics from ChessComputers.org]</ref>.
 
Samole hatte zuvor Erfahrung im Familienbetrieb [[Fidelity|Fidelity Electronics]] gesammelt, einem Pionier auf dem Markt für Schachcomputer, der von seinem Vater [[Samole, Sidney|Sidney Samole]] geleitet wurde.
 
Nachdem Fidelity Ende der 1980er Jahre verkauft wurde, gründete Shane Samole Excalibur, um die Tradition hochwertiger Schachelektronik fortzuführen, jedoch mit einem stärkeren Fokus auf den Massenmarkt und erschwingliche Preise.
 
Im Verlauf der 1990er Jahre erweiterte Excalibur Electronics sein Sortiment über Schachcomputer hinaus und bot auch andere elektronische Unterhaltungs- und Lernspiele an, die vor allem über den US-Einzelhandel vertrieben wurden.
 
Im Jahr 2009 wurde Excalibur Electronics, Inc. im Rahmen einer internen Umstrukturierung als EB Excalibur mit der Cortec-Tochtergesellschaft ''EB Brands, LLC'' verschmolzen.<ref>[https://www.sawayapartners.com/eb-excalibur-completes-acquisition-of-certain-assets-of-excalibur-electronics/ EB Excalibur Completes Acquisition of Certain Assets of Excalibur Electronics Sawaya Partners., LLC], July 7, 2009</ref> <ref>https://www.chessprogramming.org/Excalibur_Electronics</ref> 
 
Die Marke Excalibur Electronics, Inc. wurde damit eingestellt.
 
== Produkte ==
 
Excalibur Electronics stellte eine Vielzahl von dedizierten elektronischen Spielen her, darunter:
 
* Elektronische Schachcomputer mit unterschiedlichen Spielstärken
* Tragbare LCD-Spiele
* Elektronische Casino-, Quiz- und Lernspiele
 
Die Produkte richteten sich vor allem an Gelegenheitsspieler und wurden in großen Einzelhandelsketten in den USA vertrieben.
 
== Schachcomputer Produkte ==
 
Besondere Bekanntheit erlangte Excalibur Electronics durch seine Schachcomputer. Zu den bekannten Modellen gehörten unter anderem:
 
* Excalibur Grandmaster
* Excalibur Alexandra the Great
* Excalibur Phantom Force
* Ivan the Terrible (Serie)
 
Die Geräte boten unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und Funktionen und waren sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Hobbyspieler konzipiert.
 
== Bedeutung ==
 
Excalibur Electronics, Inc. galt in den 1990er Jahren als ein bedeutender Anbieter im Markt für elektronische Schach- und Unterhaltungsspiele. Das Unternehmen trug zur Popularisierung dedizierter elektronischer Spiele bei, insbesondere in einer Zeit vor der breiten Verfügbarkeit leistungsfähiger Smartphones und Tablets. Die Marke war im US-Einzelhandel weithin bekannt und stellte einen wichtigen Akteur im Nischenmarkt der Schachcomputer dar.
 
== Schachcomputer ==
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Aktuelle Version vom 11. Februar 2026, 17:22 Uhr

Excalibur Electronics, Inc.
Gründung 1992
Auflösung 2010
Sitz Miami, Florida
USA

Excalibur Electronics, Inc. war ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Miami, Florida, das auf die Entwicklung und den Vertrieb von elektronischen Freizeitprodukten spezialisiert war. Bekanntheit erlangte das Unternehmen vor allem durch seine Schachcomputer, LCD-Spiele und elektronischen Brettspiele.

Geschichte

Das Unternehmen wurde im Jahr 1992 von Shane Samole, zusammen mit dem ehemalige Fidelity-Verkaufsleiter Terry Everett [1] gegründet.

Ziel des Unternehmens war es zunächst, elektronische Spiele - insbesondere Schachcomputer von Eric White (CXG) - zu importieren und zu vertreiben. In den folgenden Jahren entwickelte Excalibur zunehmend eigene Produkte. Eine zentrale Rolle in der technischen Entwicklung spielte Ron Nelson, der als Vice President of Engineering tätig war und maßgeblich an der Entwicklung der Schachcomputer beteiligt war [2].

Samole hatte zuvor Erfahrung im Familienbetrieb Fidelity Electronics gesammelt, einem Pionier auf dem Markt für Schachcomputer, der von seinem Vater Sidney Samole geleitet wurde.

Nachdem Fidelity Ende der 1980er Jahre verkauft wurde, gründete Shane Samole Excalibur, um die Tradition hochwertiger Schachelektronik fortzuführen, jedoch mit einem stärkeren Fokus auf den Massenmarkt und erschwingliche Preise.

Im Verlauf der 1990er Jahre erweiterte Excalibur Electronics sein Sortiment über Schachcomputer hinaus und bot auch andere elektronische Unterhaltungs- und Lernspiele an, die vor allem über den US-Einzelhandel vertrieben wurden.

Im Jahr 2009 wurde Excalibur Electronics, Inc. im Rahmen einer internen Umstrukturierung als EB Excalibur mit der Cortec-Tochtergesellschaft EB Brands, LLC verschmolzen.[3] [4]

Die Marke Excalibur Electronics, Inc. wurde damit eingestellt.

Produkte

Excalibur Electronics stellte eine Vielzahl von dedizierten elektronischen Spielen her, darunter:

  • Elektronische Schachcomputer mit unterschiedlichen Spielstärken
  • Tragbare LCD-Spiele
  • Elektronische Casino-, Quiz- und Lernspiele

Die Produkte richteten sich vor allem an Gelegenheitsspieler und wurden in großen Einzelhandelsketten in den USA vertrieben.

Schachcomputer Produkte

Besondere Bekanntheit erlangte Excalibur Electronics durch seine Schachcomputer. Zu den bekannten Modellen gehörten unter anderem:

  • Excalibur Grandmaster
  • Excalibur Alexandra the Great
  • Excalibur Phantom Force
  • Ivan the Terrible (Serie)

Die Geräte boten unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und Funktionen und waren sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Hobbyspieler konzipiert.

Bedeutung

Excalibur Electronics, Inc. galt in den 1990er Jahren als ein bedeutender Anbieter im Markt für elektronische Schach- und Unterhaltungsspiele. Das Unternehmen trug zur Popularisierung dedizierter elektronischer Spiele bei, insbesondere in einer Zeit vor der breiten Verfügbarkeit leistungsfähiger Smartphones und Tablets. Die Marke war im US-Einzelhandel weithin bekannt und stellte einen wichtigen Akteur im Nischenmarkt der Schachcomputer dar.

Schachcomputer


  • Prospekt



    • The World Chess Hall of Fame & Sidney Samole Chess Museum

    Weblinks

    References

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